Sitzungspause Stadtrat beginnt eine Stunde später

Warteschleife: Technische Probleme vermasselten den pünktlichen Start in die letzte Sitzung vor den Sommerferien. Foto: Ute Eschenbacher Foto:  

Die Bayreuther Stadtratssitzung am Mittwoch war keine gewöhnliche: Erst mit einer Stunde Verspätung konnte die letzte Sitzung vor den Sommerferien um 16 Uhr losgehen.

Bayreuth - Der Grund für die Verspätung: Die Mikrophonanlage streikte. Vor der Sitzung um 15 Uhr soll sie noch funktioniert haben.

Doch als sie gebraucht worden wäre, versagte sie.

Entweder sie ging gar nicht an, so dass man die Worte des Oberbürgermeisters Thomas Ebersberger (CSU) überhaupt nicht verstand. Oder sie verzerrte die Töne bis zur Unkenntlichkeit, wie es Sozialreferentin Manuela Brozat ergangen war. Die über Internet zugeschalteten Stadträte dürften ebenfalls wenig bis gar nichts verstanden haben. Die Masken taten nämlich ihr Übrigens, um die Worte der Sprechenden im Sitzungssaal zu verschleiern.

Techniker fingen an zu basteln, die Handys und auch das W-Lan sollten ausgeschaltet werden. Aber es half nichts. Ob die Zuschauer des Live-Streams alles miterlebten? Vermutlich, wenn ihre Übertragung nicht ebenso „gestört“ war. Die spontane Idee, in die Schlossgalerie umzuziehen, wurde wieder verworfen. Dort sei wegen der Sommerpause schon alles abgebaut, hieß es.

Der „Funkverkehr“ sei gestört, war dann zu vernehmen. Die Akkus an den Mikrophonständern wurden kontrolliert. Platz für Platz. Nach einem finalen Mikro-Check – Handys im Flugmodus – standen wenigstens Lautsprecher für die Referenten und ein Gerät pro Sitzreihe zur Verfügung. Fraktionsübergreifende Solidarität war gefragt. Hauptsache, der passende Ton wurde getroffen.

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