Simone Laudehr: Nur eine leichte Bänderdehnung

Sie war am Samstag am Ende des Achtelfinal-Spiels gegen Schweden schwer umgeknickt; die Fans machten sich Gedanken, ob ein Bänderriss Simone Laudehr etwa fürs erreichte Viertelfinale der Frauen-WM außer Gefecht setzt. Am Sonntagnachmittag gab es Entwarnung: Nur eine leichte Bänderdehnung im linken Sprunggelenk.

Simone Laudehr im Duell gegen die Schwedin Caroline Seger beim Achtelfinal-Spiel Deutschland - Schweden der Frauen-Fußball-WM am Samstagabend. In den letzten Minuten des Spiels knickte Laudehr um, viele befürchteten einen Bänderriss. Foto: Andre Ringuette/Getty Images/AFP Foto: red

Die Fußball-Nationalspielerin vom 1. FFC Frankfurt macht sich keinerlei Sorgen. "Alles ist gut", sagte die 28-Jährige nach dem 4:1-Sieg im WM-Achtelfinale gegen Schweden. "Ich bin kurz umgeknickt, und es tat weh. Aber nach 20 Jahren Dauerumknicken merke ich das gar nicht mehr." Nach einer kurzen Behandlungspause biss die Mittelfeldspielerin die Zähne zusammen und brachte die Partie bravourös zu Ende.

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Laudehr hatte schon nach einer halben Stunde für Aufregung gesorgt, als sie nach einem Flankenlauf nicht schnell genug abstoppen konnte und plötzlich bäuchlings über einer Werbebande hinter die Torauslinie fiel. Fast in Zeitlupe überwand sie das Hindernis mit einer Mischung aus Handstand und seitlichem Abgleiten. Noch etwas verwundert über ihre eigene Turneinlage sprang sie unter dem Applaus der Zuschauer zurück über die Bande und setzte das Spiel ungerührt fort. "Da habe ich doch bestimmt 10 Punkte als Haltungsnote verdient, oder?" fragte die Regensburgerin grinsend anschließend.

red