42 solcher Bereitschaftspraxen will die KVB in ganz Bayern einrichten, sie ergänzen die bereits vorhandenen 52 Praxen. In Zukunft sollen in jedem der 22 Dienstbereiche in Bayern zwei Bereitschaftspraxen in Betrieb und zwei bis drei Fahrdienst-Teams unterwegs sein, wenn die Hausarzt-Praxen geschlossen sind. Bayreuth ist als Standort einer solchen Bereitschaftspraxis gesetzt. Denn mit dem Doc-Haus gibt es bereits eine solche Einrichtung. Wert legt die KVB auf eine Kooperation zwischen den Bereitschaftspraxen und den Krankenhäusern. Dort, sagt Krombholz, ist das neue Konzept hoch willkommen. Zum Teil wollen Krankenhäuser Bereitschaftspraxen für die KVB einrichten und ausstatten. Denn der Leidensdruck ist hoch: 50 Prozent der Patienten, die in einer Bereitschaftspraxis richtig wären, wenden sich stattdessen an Notaufnahmen in Krankenhäusern. Zuletzt während der Grippewelle in den vergangenen Wochen.