Neuer Chefarzt der Frauenklinik Dr. Hamid Huschmand Nia - Was er will und was er verspricht

Frank Schmälzle

Sich Zeit für seine Patientinnen nehmen. Eng mit den niedergelassenen Gynäkologen zusammenarbeiten. Ein gutes Team in der Klinik formen und die Forschung vorantreiben: Es ist nicht wenig, was Dr. Hamid Huschmand Nia, neuer Leiter der Frauenklinik am Klinikum Bayreuth, zu seinem Amtsantritt verspricht.

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Mit einer Pressekonferenz stellt das Klinikum den neuen Chefarzt vor. Einer aber fehlt – Krankenhaus-Geschäftsführer Roland Ranftl ist nicht erschienen, um den Mann, den er aus Saarbrücken nach Bayreuth geholt hatte, der Öffentlichkeit zu präsentieren. Vielleicht auch, weil er im August vergangenen Jahres schon einmal einen neuen Chef der Frauenklinik vorgestellt hatte. Der überlegte es sich wenige Tage vor seinem Dienstbeginn dann doch anders und ließ einen unterschriebenen Vertrag platzen.

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Von Saarbrücken nach Bayreuth

Drei Jahre hatte die Suche nach einem Nachfolger für den renommierten Frauenarzt Prof. Agustinus Tulusan gedauert. In den vergangenen Wochen hat man mit großem Nachdruck und mit Hilfe von Personalberatern nach dem Richtigen „gefahndet“. Ranftl stellte Huschmand Nia ein – die Kompetenzen, die man ihm als Klinikum-Geschäftsführer einräumte, geben das her. Der Aufsichtsrat akzeptierte also die im Dezember getroffene Entscheidung, den bisherigen Chefarzt der Frauenklinik und Leiter des Brustzentrums und Zentrums für Gynäkologische Onkologie des Klinikums Saarbrücken nach Bayreuth zu.

Neuer Chefarzt will für Nachwuchs sorgen

Huschmand Nia ist ein Teamspieler, diesen Eindruck will der Neue vermitteln. Seine beiden engsten Mitarbeiter – die Leitende Oberärztin der Gynäkologie und Gynäkologischen Onkologie, Dr. Liane Logé, und den Leitenden Oberarzt für Geburtshilfe und Perintalmedizin, Dr. Michael Müller – hat der Chef zu seiner Vorstellung mitgebracht. Alle aus diesem Führungstrio haben die Qualifikation Fachärzte auszubilden, das betont Huschmand Nia ausdrücklich. Für Nachwuchs zu sorgen und ein gutes Team aus Medizinern zu formen, die idealerweise seine Sicht der Dinge teilen, das sieht er als eine seiner vorrangigen Aufgaben. „Wir Klinikärzte sind Dienstleister der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen“, sagt er. „Wir runden deren Leistungsspektrum ab.“ Bei jeder Frauenärztin und bei jedem Frauenarzt in der Region werde er sich persönlich vorstellen. Weil es besser funktioniert, wenn man sich kennt. Was unter Ärzten gilt, gelte zwischen Patientin und Arzt mindestens genauso. „Ich nehme mir Zeit“, sagt Huschmand Nia. „Mir kommt es auf den persönlichen Kontakt an.“


Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Freitagsausgabe (25. Januar) des Nordbayerischen Kuriers.

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