Serientäter unter sich Altstädter beim VfB Eichstätt gefordert

Erstmals wieder im Altstädter Kader steht Kodjovi Koussou (rechts): Der Neuzugang vom TSV 1860 München musste in den letzten Wochen wegen eines Außenbandrisses passen. Foto: Peter Mularczyk

FUßBALL. Es wird das Kräftemessen der Serientäter in der Regionalliga Bayern: Am Samstag um 14 Uhr stellt sich die seit sieben Partien ungeschlagene SpVgg Bayreuth (5.) beim amtierenden bayerischen Amateurmeister VfB Eichstätt (9.) vor, der seit mittlerweile vier Spielen – davon drei Unentschieden – nicht leer ausgegangen ist. Die Bilanz aus den bislang vier Begegnungen der Teams spricht für das Team aus dem Altmühltal, das dreimal gegen die Altstädter gewann und einmal remisierte.

Das freilich interessiert den Trainer des letztjährigen Überraschungsteams, das hinter der in die Dritte Liga aufgestiegenen Reserve des FC Bayern München als Zweiter abschloss und sich als beste Amateurmannschaft für den DFB-Pokal qualifizierte, überhaupt nicht. „Bayreuth hat vor der Saison noch einmal kräftig seinen bereits guten Kader aufgebessert und zählt für mich auch zu den Aufstiegsanwärtern“, nimmt Markus Mattes kein Blatt vor den Mund. „Zum Ende der Wechselperiode kommt jetzt auch noch Markus Einsiedler dazu, der sein Können bei der SpVgg Unterhaching und in Rosenheim unter Beweis gestellt hat.“ Seine Zielsetzung ist klar: „Wir wollen gewinnen, aber dazu benötigen wir auch das nötige Glück des Tüchtigen.“

Timo Rost war auf Spionagetour

Verlieren ist auch nicht unbedingt das Ding von Bayreuths Trainer Timo Rost. Der nahm seinen Gastgeber bei dessen Gastspiel am Valznerweiher genau unter die Lupe und machte sich beim 1:1 zwischen den Club-Amateuren und den Eichstättern fleißig Notizen. „Wir werden versuchen, auch in Eichstätt zu punkten“, gab der 41-Jährige aus, „und wir wollen so lange wie möglich oben dabei sein“.

Die momentane Platzierung sei eine ganz neue, „sehr, sehr positive“ Situation für die Altstädter nach zwei Jahren im Kampf gegen den Abstieg. „Damit muss man erst einmal umgehen können, und die Jungs tun das auch: Sie spielen leidenschaftlich und das ist auch die Basis, um erfolgreich zu sein.“

Messingschlager und Weber gesperrt

Personell tut sich bei den Altstädtern einiges: Philipp Messingschlager ist nach seiner Ampelkarte aus dem Treffen mit Türkgücü München ebenso zum Zuschauern gezwungen wie Innenverteidiger Tobias Weber, der seine fünfte Gelbe Karte sah und dadurch gleichfalls für ein Spiel gesperrt ist. Nicht ausgeschlossen, dass Sven Kopp und Steffen Eder in die Startformation rücken. Erstmals wieder im Kader steht Kodjovi Koussou nach seinem Außenbandriss. Weiterhin passen muss der beste Altstädter Torschütze Anton Makarenko, der muskuläre Probleme hat. Rost dazu: „Wir werden aufgrund der Sperren umstellen müssen, was aber kein Problem darstellen wird. Wir haben mittlerweile Alternativen im Kader, die das abfangen werden und sich auch anbieten wollen.“

Auf Eichstätter Seite hat Verteidiger Markus Waffler (22) seine Rotsperre aus dem Heimspiel gegen den TSV Buchbach (15. August) abgesessen und brennt auf seinen Einsatz. Nach sehr gutem Einstand hinkt Abwehrspieler Jakob Zitzelsberger seinen Leistungen etwas hinterher und Mattes hofft auf eine Leistungssteigerung: „Jakob betreibt sehr viel Aufwand und arbeitet im Training sehr gut. Auch bei Adrian Istrefi rechne ich damit, dass er nach seinem späten Wechsel den nächsten Schritt nach vorne macht.“ Der 26-jährige Mittelfeldspieler kam vom Nord-Bayernlisten Würzburger FV. Nach wie vor passen muss Philipp Federl, der mit seiner Dynamik kaum zu ersetzen ist. Der 27-Jährige Mittelfeldmotor, der bereits viermal getroffen hat, laboriert noch an einer Knöchelverletzung.

 

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