Die Lage ist nicht neu, ist schon seit Jahren regional sehr unterschiedlich, sagt Harald Köppel, Geschäftsführer des Bauernverbandes Bayreuth-Kulmbach: „Im einen Dorf ist es so, im anderen so…“ Fakt sei: Alle hatten unter dem Strich zu wenig Regen. Wer über die Felder gehe, finde Risse, „in die man die ganze Hand stecken kann“. Das Sommergetreide falle „sehr dünn“ aus, beim Wintergetreide stünden oft die Ähren gut da, „aber jetzt ist die Zeit, in der sich die Körner füllen, da schlägt der Wassermangel auch zu Buche“. Nicht besser die Situation beim Grünland: „Auf den Wiesen verbrennt das Gras.“ Wer den Silageschnitt sehr früh vollzog, „hatte eventuell die Chance auf ein vernünftiges Mähergebnis, wer später dran ist, braucht wohl kaum an einen zweiten Schnitt zu denken“.
Serie „Landwirte 2022“ Experimente für das Futter der Zukunft
Stefan Brand 24.06.2022 - 17:34 Uhr