Senioren-Wohnprojekt Hugo wird seniorengerecht

(1) , aktualisiert am 29.09.2021 - 17:15 Uhr
Achtfacher Spatenstich mit Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (Vierter von links), Investoren, Projektentwicklern, Architekt und Elmar Gehringer (Zweiter von links) von der Rummelsberger Diakonie für das Projekt Hugo Komfort in St. Georgen. Foto: Eric Waha/Eric Waha

Hugo 49 ist der neue Stadtteil im Stadtteil St. Georgen. Auf der ehemaligen Baywa-Brache in der Hugenottenstraße geht die Entwicklung schnell voran: Neben dem weithin sichtbaren achtstöckigen Hochhaus mit der spannenden Architektur und dem Wohnhaus, das im Sommer Richtfest gefeiert hat, wird jetzt Hugo Komfort gebaut – ein seniorengerechtes Haus mit 67 Wohnungen plus Tagespflege mit 24 Plätzen.

Bayreuth - Hugo 49 – das ist die Adresse des neuen Stadtquartiers im Stadtteil St. Georgen. Wohnen steht im Zentrum. Und zwar für alle Generationen. Dazu soll jetzt der Bau von Hugo Komfort beitragen. Seniorengerechtes Wohnen ist geplant – mit 67 Wohnungen, mit einer Tagespflege mit 24 Plätzen. Am Mittwoch war der Spatenstich.

Nebeneinander der Wohnformen

Es sei „das Nebeneinander der verschiedenen Wohnformen“, das das Stadtquartier Hugo 49, das auf der ehemaligen Baywa-Brache entwickelt worden ist, ausmache, sagt Reinhold Mayer, der Leiter des Bereichs Immobilien und Projektentwicklung des Kemptener Bauunternehmens Präg Komfortbau beim Spatenstich. Neben dem achtstöckigen markanten Wohnturm, der bereits bezogen ist, und dem nächsten Wohnprojekt, für das im Sommer Richtfest war, komme jetzt das Senioren-Wohnprojekt Hugo Komfort dazu, für das als Partner in der Pflege die Rummelsberger Diakonie im Boot ist. Mit dem Angebot wolle man neue Maßstäbe für altersgerechtes Wohnen setzen.

Invest: 21 Millionen Euro

Die Resonanz auf die Wohnungen – die ersten beiden Häuser sind bereits verkauft, Ärztehaus und Stadtcafé sind fertig – zeigten, sagt Mayer, „dass das Konzept Hugo 49 goldrichtig war“. Die Gesamt-Investition für das auf mehrere Jahre angelegte Projekt, das über die Immobilienmakler Klaus Winkler und Jörg Brendel vertrieben und vom Architekurbüro Ellmer geplant wird, beziffert Mayer im Kurier-Gespräch auf rund 21 Millionen Euro.

Wichtig für Bayreuth und die Region

Dass in Bayreuth 67 weitere seniorengerechte Wohnungen gebaut werden, nennt der Bayreuther Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) „sehr wichtig für Bayreuth und die Region“. Denn: „Die Bevölkerung wird glücklicherweise älter“ – und fürs Älterwerden sei der Ort in St. Georgen „ein sehr zentraler, guter Punkt in Bayreuth“, wie Ebersberger sagt. Mit dem Festspielhaus in Sichtweite, der Hohen Warte als Waldgebiet für die Erholung – und im Fall der Fälle auch dem Krankenhaus für weitergehende medizinische Versorgung – in der Nähe. Dass der Bau nicht nur dieses Projektteils mit dem neuesten Effizienzhaus-Standard und damit „in ökologisch sinnvoller Weise“ vorangetrieben werde, sei ihm sehr wichtig, sagt Ebersberger. „Bayreuth will wachsen und weiterkommen“, dazu sei die Umsetzung solcher Projekte wichtig.

Rummelsberger verlagern die Beratungsstelle

Die Rummelsberger Diakonie habe seit „geraumer Zeit darüber nachgedacht, sich einzubringen“, sagt Diakon Elmar Gehringer. Man könne – neben dem Mühlhofer Stift, mit dem die Rummelsberger seit 56 Jahren in Bayreuth in der Altenpflege aktiv sind – ein neues Angebot schaffen, das nicht nur seniorengerechte Betreuung in den 67 Appartements gewährleisten könne, sondern auch Tagespflege. Und: „Beratung und Ansprechpartner vor Ort zu haben, das ist den Menschen sehr wichtig“, sagt Gehringer. Deshalb werde die Rummelsberger Diakonie ihre Beratungsstelle aus der Stadt ebenso nach St. Georgen verlegen wie einen „kleinen ambulanten Pflegedienst gründen“ – der einen Mehrwert für Hugo 40 ebenso wie für das gesamte Quartier bringen solle, wie Gehringer sagt.

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