In den vergangenen Jahren hat sich bei der Elektromobilität einiges getan – Autohersteller werben mit immer größeren Reichweiten, schnellerem Aufladen, stärkerer Beschleunigung und neuen, innovativen Modellen. Diese Argumente scheinen auch die Kulmbacher zu überzeugen. Dort steigt die Zahl der zugelassenen E-Autos seit fünf Jahren rasant an (siehe unten). Mittlerweile haben im Landkreis rund sechs Prozent aller zugelassenen Fahrzeuge einen Elektro-Antrieb. Jedoch sind, vor allem im ländlichen Raum, die Vorbehalte gegenüber E-Autos allgegenwärtig. Zu lange Wartezeiten, keine Lademöglichkeiten, zu geringe Reichweite, teurer Strom, gefährliche Batterien und hohe Versicherungskosten. Stellt sich die Frage: Was bleibt von diesen Bedenken übrig, wenn man elektrisch im Kulmbacher Oberland unterwegs ist? Unser Autor hat es ausprobiert.