Über Karl-Theodor zu Guttenberg habe er bereits Bürgermeister Martin Bernreuther kennengelernt, so der Ministerpräsident. Er lobte die Hartnäckigkeit, aber auch die Motivation und Leistungsbereitschaft, die heute in Oberfranken herrschten. Früher habe er dies bei Besuchen durchaus anders erlebt. Die Menschen, die für das Ehrenamt lebten, handelten im besten Sinne demokratisch und verdienten die Anerkennung der Gemeinschaft. Wenn im Landkreis Kulmbach dem Landrat zufolge über 50 Prozent der Menschen, also jeder Zweite, ehrenamtlich tätig seien, sage dies viel über sie aus, fand Seehofer. Die mit dem Ehrenzeichen gewürdigten Personen setzten sich für ihre Heimat und ihr Land in ihrer Freizeit ein und repräsentierten die ganze Bandbreite des Ehrenamts.