Erneut kommt es am Wochenende auf bayerischen Straßen zu mehreren schweren Unfällen. Mindestens neun Menschen kommen dabei ums Leben.
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In München wurde ein Fußgänger nach Feuerwehr-Angaben von einer Straßenbahn überfahren und getötet. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Fahrer der Tram wurde psychologisch betreut.
Bei Murnau am Staffelsee starb ein 23 Jahre alter Autofahrer. Laut der Polizei kam der junge Mann bei der Auffahrt zur Autobahn 95 von der Straße ab. Der Wagen überfuhr einige Verkehrszeichen, geriet auf eine Wiese, überschlug sich und prallte mit dem Dach gegen einen Hochstrommasten. Der Fahrer wurde aus dem Wagen geschleudert und blieb tot neben dem Fahrzeug liegen.
Auf der Autobahn 96 bei Memmingen starb in der Nacht zum Sonntag ein Fußgänger. Er wurde von einem Auto erfasst, wie die Polizei mitteilte. Wenig später entdeckten Streifenpolizisten bei Türkheim (Landkreis Unterallgäu) einen verunglückten Wagen neben der Autobahn. Der Fahrer sei zu schnell unterwegs gewesen, berichtete die Polizei. Das Auto durchbrach eine Leitplanke, stürzte eine Böschung hinab und überschlug sich. Einer der drei Insassen wurde hinausgeschleudert und starb. Seine beiden Mitfahrer wurden leicht verletzt.
Im Landkreis Lindau starb am Samstag ein Motorradfahrer beim Überholen. Sein Fahrzeug berührte nahe Weiler-Simmerberg ein entgegenkommendes Auto. Der Fahrer verlor die Kontrolle über seine Maschine, stürzte und starb noch am Unfallort.
Von einem Traktor überrollt und getötet wurde im Ostallgäu ein Radfahrer. Wie die Polizei mitteilte, stürzte der Mann am Samstag aus zunächst ungeklärter Ursache in Eggenthal. Der hinter ihm fahrende Traktor konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Radler.
Auf der Autobahn 3 in Niederbayern kam ebenfalls ein Mensch ums Leben. Nach Polizeiangaben war bei Kirchroth ein Kleintransporter auf einen Lastwagen geprallt. Der Beifahrer wurde eingeklemmt und starb. Seine fünf Mitfahrer wurden verletzt.