Schule Kirchenthumbach Gegen den Geruch auf den Toiletten

Als erste, kleinere Maßnahme soll jetzt etwas gegen die Geruchsbelästigung bei den Toiletten der Schule unternommen werden. Foto: mü/Ralf Münch

Vor über einem Jahr kam bei einem Bürgerbegehren raus, die bestehende Schule zu erhalten. Da bislang nichts vorwärts geht, hat jetzt die CWG-Fraktion einen Antrag gestellt, etwas an den Schüler- und Lehrertoiletten zu machen.

Kirchenthumbach - Vor über einem Jahr hatte sich bei einem Bürgerbegehren die Mehrheit dafür ausgesprochen, das bestehende Schulgebäude zu erhalten. Seit dem schleppt sich das Thema immer wieder durch die Sitzungen des Marktgemeinderates, oft verbunden mit der Unzufriedenheit, dass nichts in der Sache vorwärts geht. So auch in der jüngsten Sitzung am Mittwochabend.

Der Schulfamilie gerecht werden

Deshalb hatte die Christliche Wählergemeinschaft (CWG) einen Antrag für eine Erneuerung der Schüler- und Lehrertoiletten – möglichst kostengünstig – eingereicht. „Da nach mehr als einem Jahr nach dem Bürgerbegehren noch kein konkreter Projekt- und Zeitplan zum Thema bauliche Verbesserung für die Schule erkennbar beziehungsweise in Kürze zu erwarten ist, beantragt die CWG-Fraktion schrittweise Verbesserungen im aktuellen Schulhaus durchzuführen“, heißt es in dem Antrag. So werde man der Verantwortung gegenüber der Schulfamilie zumindest in Teilen gerecht. Konkret schlägt die CWG vor, in einem ersten Schritt Materialangebote einzuholen und den Bauhof mit der Planung und einem Vorschlag für die Durchführung zu beauftragen. Ein Zeit- und Kostenplan sollte zur Märzsitzung des Marktgemeinderates vorgelegt werden. Ziel solle es sein, die Maßnahme spätestens in den Sommerferien durchzuführen. Da zu erwarten sei, dass die dann erneuerten Toiletten nur wenige Jahre genutzt werden, solle die kostengünstigste Variante gewählt werden und Kirchenthumbacher Handwerker beauftragt werden.

Problem in Griff bekommen

„Es gibt immer wieder Beschwerden von Lehrer und Schülern wegen Geruchsbelästigung auf den Toiletten, vor allem nach dem Wochenende“, sagte Jürgen Geyer (CWG). Das unterstrich auch Georg Adelhardt (WGS). „Die Maßnahme wäre sinnvoll, wir müssen das Problem endlich in den Griff bekommen“, so Adelhardt.

Eine Lösung mit Siphon und Lüftung schlug Jürgen Adelhardt (WGS), Mitarbeiter des Bauhofs, vor. Das befürwortete auch Josef Schreglmann (CSU). „Eine technische Neuerung wäre sehr sinnvoll“, sagte er. Es müsste dafür Geld in den Haushalt eingestellt werden. Es sollte mit der Umsetzung allerdings nicht bis zu den Sommerferien gewartet werden. „Wir müssen als Marktgemeinderat und Bauhof flexibel sein“, so Schreglmann. Unterstützung gab es auch von Georg Schraml (BGT). „Die Maßnahme ist sinnvoll und nicht so teuer.“

Fass ohne Boden

„Es geht hier um Kleinstmaßnahmen, sonst kann das ein Fass ohne Boden werden“, sagte Bürgermeister Jürgen Kürzinger (SPD). Die Rede sei von sieben Toilettenanlagen. „Kleinere Schäden werden ja vom Hausmeister immer sofort repariert und gereinigt wird sowieso“, so Kürzinger. Grundsätzlich stehe der Bauhofleiter mit der Planung Gewehr bei Fuß.

Vor der Sommerpause fertig

CWG-Fraktionsvorsitzender Ewald Plößner zeigte sich angetan von der zustimmenden Haltung seiner Marktgemeinderatskollegen. „Die Idee des Antrags war, mal etwas anzustoßen“, so Plößner. Einverstanden zeigte er sich, den Bauhof mit der Planung zu beauftragen und Geld in den Haushalt einzustellen. So fiel der Beschluss dann auch einstimmig dafür aus, den Bauhof mit Planung und Durchführung der Maßnahme an den Lehrer- und Schülertoiletten zu beauftragen. Angegangen werden sollen die Arbeiten zeitnah und vor der Sommerpause fertig sein.

Autor

 

Bilder