Schneider-Spendenaktion Kassieren für die Kindergärten in Bindlach

Warmer Regen für die Kindergärten: Kerstin Heinrich (Spielkreis Ramsenthal), Claudia Schleicher (Kindergarten Sonnenschein), Bürgermeister Christian Bruner, Katharina Schuhmann-Franke, (Kita Regenbogen), Anita Kolb (Kindergarten Arche Noah), Daniela Köstlmeier Foto: Eric Waha/Eric Waha

Kassen-Duell für die Kindergärten: Das war das Motto für den Bindlacher Bürgermeister Christian Brunner im neuen Edeka-Schneider-Markt in Bindlach. Er stand viereinhalb Stunden lang an der Kasse – und sicherte sich so den Umsatz dieser Zeit plus 500 Euro Spende pro Stunde zusätzlich, ausgelobt von Markt-Chef Patrick Schneider. Das Geld geht an die fünf Kindergärten der Gemeinde.

Bindlach - Volle Kasse für die Kindergärten: Die machte der Bindlacher Bürgermeister Christian Brunner jetzt in einem viereinhalbstündigen Einsatz außerhalb seines eigentlichen Metiers: Er stand im Edeka-Schneider-Markt an der Kasse – und nahm damit nicht nur die Challenge an, die ihm die Eckersdorfer Bürgermeisterin Sybille Pichl übertragen hatte. Er übertraf deren Einnahmen – und damit die Spende des Schneider-Marktes – deutlich. Brunner sorgte dafür, dass jeder der fünf Kindergärten im Gemeindegebiet mit einem Spendenscheck in Höhe von 2100 Euro bedacht wird.

Einsatz macht ihm Spaß

Der Einsatz scheint ihm Spaß gemacht zu haben: „Nur zehn Cent Fehlbetrag in der Kasse – das scheint ganz gut gewesen zu sein. Und die Nummern hatte ich auch schnell im Kopf für Obst und Gemüse“, sagt Christian Brunner am Mittwochmorgen bei der Übergabe der Spenden-Schecks durch den Schneider-Markt-Geschäftsführer Patrick Schneider an die fünf Leiterinnen der Kindergärten Sonnenschein, Regenbogen, Arche Noah, den Spielkreis Ramsenthal und das Kita-Zentrum Bergzwerg. „Wir hatten eigentlich gedacht, die Politiker machen das eh nur eine halbe Stunde“, sagt Patrick Schneider. Deshalb hatte man neben dem Umsatz für die Zeit des Kassierens auch eine Spende von 500 Euro pro halbe Stunde ausgelobt.

„Arbeite immer effektiv“

Doch Brunner hat sich Zeit genommen. Und allein 4500 Euro Spendensumme eingespielt – plus den Umsatz von 5900 Euro, „was durchaus dem Umsatz einer achtstündigen Schicht entspricht“, wie Schneider sagt. „Am Anfang habe ich gedacht, das wird recht ruhig, aber er ist beim Kassieren immer schneller geworden.“ Brunners Antwort mit einem Lächeln: „Ist doch klar, ich versuche immer, effektiv zu arbeiten.“

Unterstützung für soziale Projekte

Der Hintergrund der Aktion, die mit der Eröffnung des Marktes in Eckersdorf ins Leben gerufen wurde: Man wolle „als die einzigen großen selbstständigen Lebensmittelkaufleute hier vor Ort in den Gemeinden das soziale Engagement der Gemeinden unterstützen“, sagt Patrick Schneider. Und sich natürlich auch bei den Leuten selbst ins Bewusstsein rücken. Das nächste Ziel der Challenge: Creußen, wo Brunner den Bürgermeister Martin Dannhäuser zum Kassen-Duell herausfordern wird. „Aber erst nächstes Jahr“, sagt Schneider – um die Spendenkasse wieder füllen zu können.

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