Schnee und Glätte zum Wochenstart möglich

Eine Kaltfront erfasst ganz Deutschland. In Südbayern fiel schon am Sonntag Schnee. Weiter nördlich könnte der Regen dann zum Wochenanfang vielerorts ebenfalls in Schnee und Schneeregen übergehen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Autofahrer müssen damit rechnen, dass es schon ungewöhnlich früh weiß auf den Straßen wird.

Foto: Nicolas Armer/dpa Foto: red

Die Schneefallgrenze sank am Sonntag laut DWD auf 500 bis 700 Meter. Bis zum Abend sollten über Südbayern zwei bis fünf Zentimeter, in den höheren Lagen der bayerischen Alpen sogar teilweise mehr als zehn Zentimeter Schnee fallen. In München wurden zwei Grad, im Alpenvorland mancherorts null Grad gemessen.

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Im Norden wechseln sich zum Beginn der neuen Wochen Schnee-, Regen- und Graupelschauer ab, in der Südhälfte dagegen wird es dann überwiegend trocken. Die Tageshöchstwerte in Deutschland reichen von ein bis neun Grad.

In der Nacht zum Dienstag könnten die Temperaturen dann bis auf minus vier Grad sinken. «Damit muss auch in den Niederungen nachts und vormittags mit winterlichen Behinderungen gerechnet werden», erklärte Diplom-Meteorologe Christoph Hartmann von der Vorhersagezentrale des Wetterdienstes.

In der Nacht zum Mittwoch lassen die Schneeschauer laut Prognose allmählich nach, die Bewölkung lockert teilweise auf. Die Tiefstwerte liegen dann zwischen plus zwei und minus vier Grad. Am Mittwoch verdichtet sich die Bewölkung im Westen, und es gibt Niederschlag. Die Schneefallgrenze steigt dann wieder bis in mittlere und höhere Lagen. Sonst ist es wolkig, aber überwiegend trocken. Die Temperaturen steigen auf etwa fünf Grad.

«Nachtfrost und Glätte werden uns im größten Teil Deutschlands den Rest der Woche begleiten», erklärte Hartmann. Nur in den Niederungen im Westen und direkt an der Küste bleibe es voraussichtlich auch nachts frostfrei.

dpa