Nun tut sich etwas. Wie Bürgermeister Wolfgang Nierhoff im Gespräch mit dem Kurier erklärt, soll eine Landschaftsarchitektin ein Konzept erstellen. Ziel ist es, den Schloßberg aufzuwerten. Es habe bereits ein gemeinsames Treffen mit Waldstock-Vertretern, Mitarbeitern des Bauhofs und Wirten gegeben, um erste Meinungen einzuholen.

Höher als der alte Turm

Laut Nierhoff sei daran gedacht, einen Erlebnispfad und Spielmöglichkeiten zu realisieren und die Tribüne neu zu gestalten. Die ist zum Beispiel an Gregori und beim Waldstock-Festival voll besetzt. Und was viele Pegnitzer gerne hören: Auch der Aussichtsturm soll neu gebaut werden. Er muss höher als der alte Turm werden, denn die Bäume verdecken die Sicht, wenn sie noch ein wenig wachsen.

Wettbewerb

Vertreter des Naturparks Fränkische Schweiz–Frankenjura haben sich am Pegnitzer Hausberg schon umgeschaut. Das Konzept soll bis Ende des Jahres fertig sein, erklärt Bauamtsleiter Manfred Kohl. Danach soll ein Wettbewerb mit Realisierungsteil durchgeführt werden. „Beginn ist im nächsten Jahr“, so Kohl.

Parkplatz neu gestaltet

Neu gestaltet werden soll auch der Parkplatz am Wiesweiher. Die Maßnahme hänge mit dem „Generationenpark“ zusammen. Wie Nierhoff und Kohl erklären, sei mit dem künftigen Pflegeheim am ehemaligem PPP-Gelände davon auszugehen, dass in Zukunft auch viele ältere Menschen den Park besuchen werden.

Mehr Ladestationen

Vorangetrieben werden soll die E-Mobilisierung im Stadtgebiet. „Wir planen innenstadtnah Ladestationen für E-Bikes“, betont Nierhoff. Geplant ist zudem ein größerer Abstellplatz für Wohnmobile. Nachdem die Sanitäranlagen in der Christian-Sammet-Halle schon erneuert worden sind, sollen nun auch die Toilettenräume saniert werden.

Lärmschutz kommt

Bewegung kommt in die ins Stocken geratenen Lärmschutzmaßnahmen an der Autobahn bei Neudorf. Dort versucht seit Jahren ein harter Kern von Lärmgegnern um Elke Schuster, Gerhardt Zöllner und Gerhard Ott die Situation erträglicher zu machen. Nachdem es vergangenes Jahr so aussah, als würde der Schallschutz verbessert werden, erhielten die Lärmgegner einen Dämpfer (der Kurier berichtete).

Bessere Materialien

Die Autobahndirektion Nordbayern teilte Ende 2019 mit, dass für einen Austausch der Lärmschutzwand kein Budget mehr vorhanden sei. Die Neudorfer fühlten sich verschaukelt. Jetzt war der Präsident der Autobahndirektion Nordbayern, Reinhard Pirner, wieder im Rathaus Pegnitz. Hier traf er sich mit Bürgermeister Nierhoff. „Er hat uns deutlich signalisiert, dass der Lärmschutz im Oktober erneuert wird“, sagt Nierhoff. Durch bessere Materialien werde ein besserer Schallschutz erreicht, habe Pirner mitgeteilt.