In Bayern werden künftig deutlich weniger Ortsumgehungen gebaut als bisher. Die Mittel für den Staatsstraßenbau werden stattdessen vorrangig in den Erhalt des bestehenden Netzes von rund 14.500 Kilometern sowie in die Sanierung in die Jahre gekommener Brücken fließen. Das teilte der Leiter der Abteilung Straßen- und Brückenbau im bayerischen Bauministerium, Wolfgang Wüst, im Verkehrsausschuss des Landtags mit. „Die Zahl der Neubauprojekte wird deutlich zurückgehen“, sagte Wüst. Dafür soll sich die Zahl der Brückensanierungen an Staatsstraßen von aktuell rund 60 im Jahr auf 120 verdoppeln. Viele Brücken stammten aus der 1960er- und 70er-Jahren, sie erreichten allmählich das Ende ihres Lebenszyklus.
Sanierung hat Vorfahrt Brückenbau statt Ortsumgehung
Jürgen Umlauft 04.02.2026 - 12:59 Uhr