Sana-Klinik Pegnitz Auf die vierte Corona-Welle vorbereitet

Die Pegnitzer Sana-Klinik ist nach eigener Aussage gut auf die vierte Corona-Welle vorbereitet und hat umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen laufen. Foto: tz/Klaus Trenz

Die vierte Corona-Welle überrollt zurzeit das ganze Land. Welche Sicherheitsmaßnahmen hat die Sana-Klinik für Mitarbeiter, Patienten und Besucher ergriffen?

Pegnitz - Zurzeit überrollt die vierte Corona-Welle Pegnitz und die Region, die Zahlen der Infizierten steigen immer weiter an. Ab kommenden Mittwoch gelten bayernweit strengere Regeln in Sachen Infektionsschutz. Wie ist die Sana-Klinik auf die gegenwärtige Situation vorbereitet, wie geht sie damit um?

Regelmäßige Händehygiene

„In der Sana-Klinik können wir sowohl die Versorgung unserer Corona-Patienten gewährleisten und aktuell auch notwendige sowie geplanten Eingriffe und Operationen durchführen“, sagt Markus Wohsmann, Leiter der Sana Unternehmenskommunikation in Ismaning auf Kurier-Nachfrage.

Man habe umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um Ansteckungen zu verhindern. So müssen alle Patienten, wenn sie sich außerhalb des Patientenzimmers befinden, eine Maske tragen. „Die Mitarbeiter müssen ebenfalls mit einem Mund-Nasen-Schutz ausgestattet sein“, so Wohsmann weiter. Zudem gelte soweit wie möglich das Gebot des Mindestabstandes von 1,50 Metern. Außerdem sei eine regelmäßige Händehygiene mit konsequenter Händedesinfektion ebenfalls vorgeschrieben.

Umgehende Testung

„Im Vorfeld einer Aufnahme wird das individuelle Risiko eines Patienten mit einer umfassenden Checkliste abgeklärt“, erklärt der Sana-Kommunikationsleiter. Dies geschehe einige Tage vor Beginn des geplanten Krankenhausaufenthaltes. Erfragt werde per Telefon von den Mitarbeitern unter anderem, ob bestimmte Krankheitssymptome vorliegen oder, ob es Kontakt zu Infizierten gab. „Liegen Verdachtsmomente vor, findet natürlich umgehend eine Testung statt“, sagt Wohsmann. Solche Testungen würden auch regelmäßig bei bereits aufgenommenen Patienten durchgeführt werden.

Booster-Impfung für das Personal

Die Impfquote unter den Mitarbeitern der Sana-Kliniken AG sei allgemein überdurchschnittlich hoch. Aktuell würden darüber hinaus Booster-Impfungen für das gesamte Personal stattfinden. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen werde insbesondere das Pflegepersonal mehrmals in der Woche getestet, so Wohsmann weiter.

Für Besucher der Sana-Klinik gelte die sogenannte 2Gplus-Regelung. Das heißt, Besucher müssen geimpft oder genesen sein und außerdem einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Nicht geimpfte Besucher haben aktuell keinen Zutritt zur Sana-Klinik.

Gut vorbereitet

„Aktuell ist unsere Corona-Station zu 50 Prozent ausgelastet und kein Covid-Patient befindet sich auf der Intensivstation“, sagt Markus Wohsmann. Auf eine Verschärfung der gegenwärtigen Situation sei man aufgrund der Erfahrungen der ersten drei Wellen gut vorbereitet.

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