Nach dem Zeugenaufruf zu einem mutmaßlichen Telefonbetrug mit einer Geldübergabe in Bayreuth haben sich laut Polizei neue Ermittlungsansätze ergeben. Die Kriminalpolizei Bayreuth bittet erneut um Hinweise.
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Aufgrund des Zeugenaufrufs vom Mittwoch, 29. Juli, habe sich inzwischen eine Zeugin bei der Kriminalpolizei Bayreuth gemeldet, teilt das Polizeipräsidium Oberfranken am Donnerstagnachmittag mit. Deren Angaben ermöglichten es, den Zeitpunkt der Geldübergabe weiter einzugrenzen.
Die Übergabe fand den Hinweisen zufolge am Montag, 20. Juli, zwischen 19 Uhr und 20 Uhr im Bereich des Asternwegs statt. Der Geldabholer soll dabei eine grüne Tüte mit sich geführt haben. Zudem ergaben sich laut Polizei Hinweise auf ein Fahrzeug, das an der Ecke Lange Zeile / Dahlienweg abgestellt gewesen sein soll. Zu Fabrikat und Farbe lägen derzeit keine näheren Erkenntnisse vor.
Der Geldabholer wird laut Mitteilung weiterhin wie folgt beschrieben: etwa 30 Jahre alt, zirka 170 Zentimeter groß, kurze dunkelbraune Haare, kein Bart, keine Brille, er soll hochdeutsch gesprochen haben.
Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt und bittet erneut um Zeugenhinweise. Wer am 20. Juli 2026 zwischen 19 Uhr und 20 Uhr im Bereich
verdächtige Personen oder das abgestellte Fahrzeug bemerkt hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0921/506-0 bei der Kriminalpolizei Bayreuth zu melden.
Anmerkung: Zunächst war in der Polizeimeldung fälschlicherweise von 33000 Euro die Rede. Es geht allerdings um 330.000 Euro. Dies wurde nun korrigiert.