Rückspiele Tigers testen gegen Bad Nauheim und in Sokolov

Jesper Kokkila (EC Rote Teufel Bad Nauheim) im Duell mit Ville Järvelainen (Bayreuth Tigers).

EISHOCKEY. „Ich möchte schon, dass wir wieder eine Steigerung zeigen. Konkret an einem Aspekt festmachen möchte ich das aber nicht.“ Für Trainer Petri Kujala geht es bei zwei weiteren Testspielen an diesem Wochenende mehr ums große Ganze, weniger um Details. Seine Bayreuth Tigers treffen im Rahmen ihrer Saisonvorbereitung auf zwei gute alte Bekannte. Sowohl gegen den DEL2-Konkurrenten EC Bad Nauheim am Freitag um 19.30 Uhr als auch am Sonntag um 16 Uhr beim tschechischen Zweitligisten HC Banik Sokolov bestreiten die Tigers ein Rückspiel.

Das Hinspiel gegen Sokolov hatten sie mit 2:5 verloren und dabei einen sehr passablen Eindruck vermittelt. Beim darauffolgenden 2:1-Sieg in Bad Nauheim zeigten die Bayreuther phasenweise schon richtig gutes Eishockey, was aber auch der Tatsache geschuldet war, dass den Nordhessen zwei unmittelbar zuvor absolvierte Vorbereitungsspiele gegen Oberligist Herne und den Zweitligisten Crimmitschau in den Knochen steckten.

Temperaturen machen Tigers zu schaffen

Ähnliche Verschleißerscheinungen könnten nun auch den Bayreuthern blühen. „Die hohen Temperaturen in dieser Woche haben den Spielern sehr zu schaffen gemacht“, erklärt Petri Kujala. „Da verlierst du ein paar Liter Flüssigkeit mehr, außerdem wird das Eis stumpfer, alles ist ein Stück weit anstrengender.“ An seinem positiven Fazit nach nun fast dreiwöchiger Vorbereitung ändert das aber nichts. „Doch, alles gut bislang.“

Besonders gut gefallen hat ihm die Partie gegen Bad Nauheim. „Die Aggressivität in den Zweikämpfen und wie wir uns spielerisch aus Drucksituationen befreit haben, das war schon positiv.“ Einzig die Verletzung von Martin Heider schlägt ihm etwas aufs Gemüt. Anders als zunächst prognostiziert wird der 33-jährige Verteidiger aufgrund einer in Bad Nauheim erlittenen Handverletzung nun sogar sechs Wochen ausfallen. Beim Saisonstart gegen Bad Tölz am 13. September wird er also definitiv fehlen.

Entwarnung gibt es dagegen bei Martin Davidek und Ivan Kolozvary. Die beiden Stürmer der ersten Reihe waren von abprallenden Scheiben im Gesicht getroffen worden und hatten das Eis vorzeitig verlassen müssen. „Das sah Schlimmer aus als es war. Die beiden haben auch die ganze Woche mittrainiert. Einem Einsatz steht also nichts im Weg.“

Junge Tigers überzeugen in Nürnberg

Das gilt übrigens auch für Markus Lillich, Kevin Kunz und Nico Kolb. Die drei Youngster waren am vergangenen Wochenende für den DEL-Kooperationspartner Nürnberg Ice Tigers im Einsatz. Die erste von zwei Partien mit Bayreuther Beteiligung, die gegen den Schweizer Erstligisten HC Davos (1:3) hat Petri Kujala sogar gesehen. „Nun ist Davos ja schon eine Nummer. Und wie sich die Jungs da präsentiert haben, war klasse. Vor allem läuferisch haben sie hervorragend mitgehalten“, sagt der Bayreuther Trainer und spricht von einer „super Erfahrung“ für seine Nachwuchskräfte.

An diesem Wochenende aber will er sie nicht ausleihen, obwohl die Nürnberger für das Wochenende – sie bestreiten bei einem Turnier in Bozen zwei Testspiele – schon angefragt haben. „Wir haben ja nicht so viele Testspiele. Deshalb ist es schon wichtig, dass sie bei uns einige Male dabei sind.“

 

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