Rückkehr Schützengilde-Frauen steigen in 2. Bundesliga auf

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Das Aufstiegsteam der Schützengilde Bayreuth mit (vorne von links) Tamara Böllath, Saskia Koch, Anne-Cathrin Haberstumpf, (hinten von links) Ersatzfrau Carola Böllath, Verena Lehner, Lena Wilferth, Stefanie Landmann und Ersatzfrau Sophie Pape. Foto: red

Zwei Jahre nach dem neunten Platz und dem Abstieg in der nach dem 16. Spieltag abgebrochenen Saison 2019/20 kehrt die Schützengilde Bayreuth in die 2. Frauen-Bundesliga Mitte zurück.

Auf den Bahnen des ESV Pirmasens krönte der Meister der Bayernliga Nord die Saison mit dem Aufstieg. Dazu reichte der zweite Platz mit insgesamt 6558 Holz hinter dem klaren Turniersieger KSC Mörfelden (6710). 99 Zähler hatten die Schützinnen am Ende mehr auf dem Konto als Mitkonkurrent KV Mutterstadt (6459).

Polster von 89 Kegeln

Zwei Spiele innerhalb von sieben Stunden mussten die Bayreutherinnen absolvieren. Schon nach der ersten Partie hatten sie mit einer starken Mannschaftsleistung gegenüber Mutterstadt ein Polster von 89 Kegeln (3305:3216) erspielt. Favorit Mörfelden lag zur Halbzeit mit 3346 Kegeln zudem noch in Reichweite.

Für einen guten Start sorgten Stefanie Landmann (550) und Saskia Koch (562). Lena Wilferth legte im Anschluss 559 Holz nach, während Verena Lehner (501) etwas Mühe hatte. Dennoch wuchs der Vorsprung auf den KV auf 44 Kegel an. Im letzten Abschnitt überzeugte vor allem Tamara Böllath mit 591 Holz als Beste ihrer Mannschaft. Zusammen mit Anne-Cathrin Haberstumpf (542) vergrößerte sie den Abstand zum Hauptkonkurrenten um weitere 45 Zähler.

Frage der Nervenstärke und Kondition

Das zweite Spiel war dann vor allem eine Frage der Nervenstärke und der Kondition. Während Mörfelden immer weiter davonzog, kamen die Mutterstädterinnen im Schlussabschnitt kurzzeitig noch mal auf 50 Holz heran, aber Haberstumpf (538) und Koch (569) wehrten den Angriff gekonnt ab.

Bis dahin hatten Böllath (534), Landmann (534), Lehner (527) und Wilferth (551) den Vorsprung aus Durchgang eins konstant verteidigt. In der Endabrechnung hatten die Schützinnen auch diesmal mit zehn Holz (3253:3243) gegenüber den Pfälzerinnen knapp die Nase vorne.

 

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