12. Suppentag 3000 Euro für "Menschen in Not"

BAYREUTH. An Raffinesse kaum zu überbieten waren die Suppen, die von elf Köchen für den zwölften Suppentag am Samstag im Rotmain-Center zubereitet worden waren. Und auch der Erlös konnte sich sehen lassen: 3000 Euro gehen an die Kurier-Stiftung „Menschen in Not.“

Wie es schon Tradition ist, verzichteten alle Beteiligten auf eine Kostenerstattung und Centermanagerin Isabelle Belka rundete den Verkaufserlös von 2710 Euro auf. Bereits vor 11 Uhr standen die vielen Suppenbegeisterten Schlange, so mancher auch mit mitgebrachtem, eigenen Teller, freute sich Julia Möckl vom Kurier-Marketing. Auf diese Weise ließ sich einiges Einweggeschirr aus Bambusfasern einsparen.

Kurier-Geschäftsführer Serge Schäfers betonte die unbürokratische Hilfe, die von der Stiftung geleistet werde, „immer dann, wenn es schnell gehen muss,“ und Isabelle Belka freute sich mit dem Suppentag über eine lieb gewonnene Tradition im Center. Der Duft von Petersilienwurzelsuppe, thailändischer Hühnersuppe und frischer Tomatensuppe verteilte sich rund um den Brunnen, der eigens abgedeckt worden war, um noch ein paar Sitzplätze zu schaffen. Die sind immer Mangelware, vor allem, wenn um die Mittagszeit der Andrang sehr groß wird. Doch vielen machte es auch nichts aus, die Suppe im Stehen zu löffeln.

Apfel-Kren-Suppe mit vergessenen Kräutern, wie Gänseblümchen und Löwenzahn, servierte Ute Maisel von der gleichnamigen Gaststätte, dazu altfränkische Leberknödelsuppe. „Weil wir uns zwischen Tradition und Moderne nicht entscheiden konnten,“ meinte sie. Zur fränkischen Pfifferlingssuppe reichte man im Opels Sonnenhof Buttercroûtons und Knusperspeck. Rasend schnell meldet man hier: Ausgelöffelt. Die Suppenfans auf ihrer Seite haben auch THW und Rotes Kreuz mit ihren beliebten, herzhaften Klassikern, die so wunderbar in den Herbst passen.

Günter Köhler aus Heinersreuth, bekennender Suppenkasper, wie er sagte, und Irene Spörl aus Bayreuth sind jedes Jahr dabei, wenn im Rotmain-Center Suppenfest gefeiert wird. Was Feines essen und auch noch gutes tun, das ist ihr Motto.

 

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