Knapp vier Wochen vor dem Start ins Abenteuer 3. Liga steckt die SpVgg Bayreuth noch mitten in ihrer Metamorphose vom ambitionierten Traditionsklub hin zum Wirtschaftsunternehmen. Sichtbar werden die Veränderungen zwar aktuell nur hinter den Kulissen, da aber tut sich einiges. Sowohl in der Geschäftsstelle als auch im Profi-Kader wird kräftig investiert, um die Strukturen zu professionalisieren und den in allen Bereichen gestiegenen Herausforderungen gerecht zu werden. Das unmissverständliche Ziel von SpVgg-Geschäftsführer Wolfgang Gruber lautet: Die Altstadt soll künftig wieder zum Inventar des deutschen Profi-Fußballs gehören. Die Begleiterscheinungen des Geschäfts, wie die unerwarteten Abgänge zweier Leistungsträger, nimmt er dabei in Kauf – obgleich auch nur zähneknirschend.