Rivalen im Stimmungstief Medi empfängt kriselnde Bamberger

Toller Antritt, toller Distanzwerfer: Mit dieser Kombination ist Tyrese Rice (links) beständig der beste Bamberger. Gegen die Oldenburger um Nathan Boothe (rechts) ragte er mit 33 Punkten heraus. Foto: Daniel Löb

BASKETBALL. Besser hätte es der Terminplan der Bundesliga kaum treffen können bei der Ansetzung der Partie zwischen Medi Bayreuth und Brose Bamberg auf den vorletzten Spieltag: Der Derbyklassiker bietet beiden Rivalen am Freitag um 19 Uhr nämlich eine Chance zum Schritt aus einem aktuellen Stimmungstief.

 

Schließlich gehen beide Mannschaften mit der gleichen Bilanz von nur drei Siegen in den letzten zehn BBL-Spielen ins Rennen. Während die Bayreuther damit ihre Chancen auf die Playoff-Teilnahme vorzeitig vergeben haben, kamen auf Bamberger Seite noch zwei enttäuschende Niederlagen im Final-Four-Turnier der Champions League hinzu. Nach der Heimniederlage am Mittwoch gegen Oldenburg (86:93) fehlt dem Ex-Meister sogar noch ein Sieg, um den fünften Platz als Ausgangsposition für die BBL-Playoffs abzusichern.

Medi-Trainer Raoul Korner ist durchaus bewusst, dass man in jedem der beiden Lager mit einem Sieg gegen den Erzrivalen einiges gutmachen kann: „Aber das muss man erst mal bewerkstelligen, und dazu wird bei uns – vorsichtig formuliert – eine Steigerung nötig sein“, sagt er in Anspielung auf die von ihm heftig kritisierte Leistung seiner Mannschaft am Dienstag gegen Würzburg (84:99). Im Hinspiel ist so ein besonderer Moment immerhin schon mal gelungen. Trotz des frühzeitigen Ausfalls von Hassan Martin gelang den Bayreuthern damals mit 94:84 der erste Sieg in Bamberg seit 1998. „Das war schon ein sehr spezieller Moment, vielleicht der schönste der Saison“, sagt Korner. Danach kamen jedenfalls nicht mehr viel bessere. Der Medi-Sieg in Bamberg war der neunte im 13. Saisonspiel, und seither folgten nur noch fünf weitere Erfolge in 19 Partien.

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Ob man vier Monate später noch etwas von der damaligen Erfahrung nutzen kann? „Ich glaube nicht, dass es in diesem Spiel um Taktik geht“, sagt Korner. „Es kommt darauf an, dass wir mit Herz, Feuer, Energie spielen – kurz: dass wir kämpfen, das ist das Wichtigste und im Grunde meine einzige Erwartung. Man soll sehen, dass allen das letzte Spiel nahe gegangen ist und dass sie etwas gutmachen wollen.“

Die Vollversion des Artikels finden Sie am 10. Mai 2019 in unserer Zeitungsausgabe. 

 

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