Seit mehr als drei Wochen tobt der Iran-Krieg. Das hat auch Auswirkungen für klassische Reiseländer. Wie schätzt das Auswärtige Amt die Situation in der Türkei ein? Ein Überblick.
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In türkischen Touristenhochburgen wie Istanbul oder Antalya sei die Lage sicher, urteilt das Auswärtige Amt (AA) in Berlin in seinen aktualisierten Reisehinweisen vom 24. März. Urlauber sollten allerdings stets die Medien zu den neuesten Entwicklungen verfolgen. Im aktualisierten Sicherheitshinweis vom 24. März 2026 heißt es explizit:
„Von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zu Iran, Irak und Syrien in den Provinzen Agrı, Igdır, Van, Şanlıurfa, Mardin, Sırnak und Hakkâri wird abgeraten.“
Für andere Regionen wie den beliebten Urlaubszielen an der Ägäis und der türkischen Riviera gelten weder ein Reiseverbot noch eine Reisewarnung. Die klassischen Reiseziele wie Antalya, Bodrum und Izmir liegen rund 2000 Kilometer von der eigentlichen Konfliktzone entfernt.
Mit konkreten Hinweisen wendet sich das Auswärtige Amt an jene, die sich bereits in der Türkei aufhalten oder einen Urlaub für die nähere Zukunft planen:
Trotz der Eskalation im Nahen Osten besteht für die Türkei aktuell weiterhin keine generelle Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Stattdessen gelten weiterhin bestimmte Reisehinweise, welche die Grenzregionen zu Iran, Syrien und dem Irak im Südosten der Türkei betreffen.
Durch ihre unmittelbare Nähe zu Iran, Syrien und Irak seien auch Menschen in den türkischen Provinzen einem erhöhten Sicherheitsrisiko durch die gewaltsamen Auseinandersetzungen in den angrenzenden Nachbarländern ausgesetzt, heißt es beim AA weiter.