Insgesamt 30 Aussteller informierten im Museum über Natur-, Fels-, Wasser-, Kultur-, Genuss- und Erlebniswelten. Also „volles Haus“, wie Kraus meinte. Dabei dürfte es beim Rundgang durchaus die eine oder andere Überraschung gegeben haben. Sicherlich war nicht jedem der Messebesucher bekannt, dass man beispielsweise in Egloffstein Lama-Wandertouren unternehmen oder man sich in Pottenstein eine Rikscha mieten kann. Mit welchen Muskeln kann die Fränkische Schweiz spielen? Yvonne Maria Götz, Leistungsträgerbetreuerin in der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz, und deren Kollegin für Öffentlichkeitsarbeit, Cindy Distler, sehen das Potenzial nicht nur bei großen Anbietern von Freizeitangeboten, sondern vor allem „bei den Kleinen, die mit Herzblut arbeiten.“ Also bei denen, die handwerklich arbeiten, wie beispielsweise Schnapsbrenner, Brauer und Wursthersteller. Solche, „die sagen können, wir machen etwas Wertiges“, so Distler. Und solche, die kreativ seien, „mit dem, was da ist“. Und außerdem meinen beide, dass man in der Fränkischen Schweiz „noch ganz viel entdecken kann“.