Es gibt ja nicht nur die Klassiker mit Robin Hood, sondern unzählige Filme, in denen Pfeil und Bogen eine tragende Rolle spielen. Viele von ihnen würde sich Jonathan Vetter nicht anschauen, zumindest nicht bis zum Ende. Weil er bei vielen Szenen, in denen Schauspieler ihre Treffsicherheit vorführen, nur den Kopf schütteln kann („ihre Technik zu sehen, tut oft richtig weh“). Aber vor allem, weil ihm die Zeit für derartige cineastische Ablenkungen fehlt – denn Jonathan Vetter ist selbst ein Bogenschütze mit großer Zielstrebigkeit. Und dazu einer, der genau weiß, wo er hinwill: zu den Olympischen Spielen 2024. Das Drehbuch für den Weg nach Paris? Ist längst geschrieben.