Preisträchtig und prestigeträchtig: Die Bayreuther Agentur GMK hat jetzt nach dem German Design Award und dem German Brand Award auch den renommierten Red Dot Design Award bekommen: für die Gestaltung des digitalen Magazins www.startlandflow.de, das nachhaltig angelegt ist und zeigt, warum es sich lohnt, in Oberfranken ein Unternehmen zu gründen.
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Es ist ein besonderer Preis für ein besonderes Projekt: Der Red Dot Design Award für das Digital-Magazin www.startlandflow.de, das den Fokus auf Oberfranken als Ort der Ideen und der jungen Gründer legt – und mit Geschichten über Gründer Anreize schaffen soll, „dass man nicht unbedingt in Berlin gründen muss, sondern das auch beispielsweise in Thurnau tun kann“, wie Jörg Lichtenegger am Freitag im Gespräch mit dem Kurier sagt.
Die Agentur GMK hat in den vergangenen Monaten erst den German Design Award für das jährliche erscheinende „Bayreuth Magazin“ bekommen, dann den German Brand Award für den Auftritt der neuen Marke des oberfränkischen Wohnmobilgerstellers Frankia – beides Wettbewerbe, für die man nominiert wird – und jetzt den begehrten Red Dot für das digitale Magazin.
„Besonders ist für uns, dass wir ja eigentlich eine Agentur sind, die in einer Zeit groß geworden ist – zumindest die ersten zehn Jahre – in der der Schwerpunkt auf Print lag“, sagt Lichtenegger. „Wir kommen also aus dem klassischen Bereich.“ Der Red Dot Design Award sei also gleichermaßen eine Auszeichnung für die Bandbreite, die die Agentur heute längst habe. „Der Preis unterstreicht die Ganzheitlichkeit.“
Das Magazin www.startlandflow.de sei in mehrfacher Hinsicht besonders gewesen. Schon der Weg dorthin war einer über Wettbewerbe – die GMK alle gewinnen konnte: „Für den Namen, das Logo, den Projektauftritt, die Webseite.“ Ausgelobt vom IGZ Bamberg, dem Zentrum für Innovation und neue Unternehmen, das von der Stadt und dem Landkreis Bamberg gegründet worden ist, und gefördert vom Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, „um den ländlichen Raum als Gründer-Region zu spielen und darzustellen“, wie Lichtenegger sagt.
Die Webseite ist Geschichtenquelle, gefüllt von einer eigenen Redaktion, über Gründerinnen und Gründer – „über den Einsatz des Sternchens hat es einige Diskussionen gegeben“, sagt Lichtenegger – auf der einen Seite. Und sie ist Plattform zur Vernetzung und zum Austausch auf der anderen Seite: mit einem Kalender, auf dem Veranstaltungen eingepflegt werden. Und: Was die Nachhaltigkeit angeht, ist die Seite – obwohl von Bamberg aus angestoßen – breit angesiedelt. „Sie ist für alle Gründer-Aktivitäten in Oberfranken gedacht“, sagt Lichtenegger. Auch hier setzt das Preisgericht des Red Dot Design Awards an: das kreative Web-Designe habe ebenso überzeigt wie das „look & Feel, das zum Mitmachen“ animiere. Aktivitäten von Gründern aus Bayreuth finden sich hier genauso wieder.
Wie Lichtenegger weiter sagt, habe die Agentur mit ihren aktuell 20 Mitarbeitern den Red Dot Design Award „noch nie gewinnen können. Über das erste Mal freuen wir uns sehr. Gerade im 30. Jahr des Bestehens. Und gerade weil die Bewerbung natürlich auch mit entsprechendem Aufwand verbunden war.“