Recht und Digitalisierung Jahrestagung für junge Zivilrechtler kommt an die Uni

Das Organisationsteam der Tagung (von links): Michael Müller, Katharina Erler, Christoph Hartmann, Elif Tuna, Tereza Pertot, Malte Kramme, Elena Beyer, Felix Wilke. Foto: red

BAYREUTH. Zwischen 11. und 14. September 2019 treffen sich junge Zivilrechtler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zur Jahrestagung der Gesellschaft Junge Zivilrechtswissenschaft e.V. (GJZ) erstmals an der Universität Bayreuth. Unter der Überschrift Privatrecht 2050 – Blick in die (digitale) Zukunft diskutieren die Nachwuchsjuristen aktuelle Entwicklungen und künftige Szenarien.

Acht wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Universität Bayreuth ist es gelungen, die Jubilämstagung der GJZ nach Bayreuth zu holen: Vom 11.-14. September 2019 wird die 30. Jahrestagung der GJZ erstmals an der Universität Bayreuth ausgerichtet und rund 150 Nachwuchswissenschaftler nach Bayreuth ziehen. Die renommierte und traditionsreiche Tagung ist die größte Nachwuchstagung der Zivilrechtwissenschaft für den gesamten deutschsprachigen Raum.

„Vom Nachwuchs für den Nachwuchs“ bedeutet einerseits, dass die gesamte Organisation in den Händen der jungen Zivilrechtler der Univeristät Bayreuth lag. Es bedeutet aber auch, dass die jungen Vortragenden, die sich in einem äußerst kompetitiven Call for Papers durchgesetzt haben, die Möglichkeit bekommen, in einem geschützten Umfeld unter talentierten Nachwuchswissenschaftlern in der gleichen Qualifikationsphase ihre Thesen zum Generalthema zu testen und zu diskutieren.

„Da unser Team im digitalen Wandel eine ganz bedeutende Triebfeder für die Entwicklung unserer Disziplin sieht, wollen wir im Rahmen des 30. Jubiläums besonders den Blick auf die digitale Zukunft des Privatrechts im Jahr 2050 werfen“, sagt die Vorsitzende der GJZ, Tereza Pertot, die Mitarbeiterin am Lehrstuhl Zivilrecht IX der Universität Bayreuth ist. Deshalb beschäftigen sich die jungen Zivilrechtler bei der Tagung nicht zuletzt mit Legal Tech. Ferner werden das Internet der Dinge, plattformbasierte Wirtschaft sowie der Einsatz künstlicher Intelligenz in Vertragsverhältnissen untersucht. Weitere Vorträge behandeln die Digitalisierung im Sachenrecht bei Kryptowährungen und die Gefahr der Diskriminierung durch Algorithmen.

 

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