Die Bayreuther Feuerwehr musste am Dienstagabend an den Oschenberg anrücken. Passanten bemerkten dort Brandgeruch und einzelne Rauchschwaden waren zu sehen. Trotzdem suchten die Feuerwehrleute über eine Stunde nach der Brandquelle.
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Die Einsatzkräfte bestätigten bei ihrer Erkundung den Brandgeruch und bemerkten auch einzelne leichte Rauchschwaden. Wegen der Größe des Geländes und der einsetzenden Dunkelheit fanden sie die Ursache zunächst auch nach mehr als einer Stunde nicht, obwohl sie eine Wärmebildkamera einsetzten.
Anschließend forderte der Einsatzleiter die Drohne der Feuerwehr-Einsatzleitung an, um die Suche aus der Höhe zu unterstützen. Nach etwa zehn Minuten Flugzeit entdeckte die Wärmebildkamera an der Drohne in einem Schrebergarten eine Wärmequelle mit mehr als 120 Grad Celsius.
Die weitere Suche am Boden ergab, dass dort ein abgebranntes, aber noch leicht glimmendes Lagerfeuer lag. Offenbar hatte sich der Rauch durch ungünstige Thermik bodennah hangabwärts ausgebreitet. Die Feuerwehr löschte das Feuer mit mehreren Eimern Wasser. Eine Streife der Polizei nahm den Sachverhalt auf.
Die Feuerwehr ruft dazu auf, in der aktuellen Trockenphase auf offenes Feuer in der Natur ganz zu verzichten. Das gelte auch für das Wegwerfen abgebrannter Zigarettenstummel. Schon kleine Funken können zu großflächigen Bränden und damit zu Schaden an Mensch und Natur führen. Wer Brände oder Brandgeruch im Freien feststellt, soll umgehend den Notruf 112 wählen, den Ort möglichst genau beschreiben und die Einsatzkräfte vor Ort einweisen.