Ratgeber (nicht nur) für Senioren

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„Wir wollten uns nicht so sang- und klanglos verabschieden“, sagte Karlheinz Leitgeb, drei Jahre lang Sprecher des ersten Pegnitzer Seniorenbeirats. Nun hat er sich aus dem Vorstand verabschiedet und bei der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Seniorenbeirats am Dienstag ein Abschiedsgeschenk dabei – einen Seniorenwegweiser.

Karlheinz Leitgeb mit dem Pegnitzer Seniorenwegweiser. Foto: Ralf Münch Foto: red

Der erste Seniorenbeirat habe nicht alle Forderungen 1:1 umsetzen, aber die Interessen der älteren Generation gut vertreten können. „Das war Pionierarbeit“, so Leitgeb. Es sei immer nach einvernehmlichen Lösungen gesucht worden, die man auch gefunden habe.

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Ausführliche Informationen

Ein wesentlicher Punkt dabei sei eben dieser Seniorenwegweiser gewesen, den Leitgeb quasi druckfrisch dabei hatte. „Es ist ein Wegweiser nicht nur für Senioren alleine“, betonte er, sondern für die gesamte Bevölkerung eine Handlungshilfe. Die 26 Seiten starke Broschüre enthält ausführliche Informationen zu Pflegediensten, Barrierefreiheit, Hospizbegleitung, ÖPNV, alles rund um das Thema Pflege, Selbsthilfegruppen, den Tafelladen, Vorsorgevollmacht und Wohnraumberatung.

Es geht um die Grundsicherung im Alter, die Kleiderkammer, Kurzzeitpflege, Essen auf Rädern, Bücherei und Ehrenamt im Alter, um Geriatrie und Bestattungsvorsorge. Weitere Themen sind der Rundfunkbeitrag, Selbsthilfegruppen und ambulante Palliativversorgung.

Ausführliches Adressenverzeichnis

Außerdem befindet sich in dem Seniorenwegweiser ein ausführliches Adressenverzeichnis mit den Anschriften und Kontaktdaten der im Wegweiser aufgeführten Organisationen. „Der Wegweiser kann die persönliche Beratung nicht ersetzen, aber er zeigt auf, wo es erste Informationen gibt“, so Leitgeb.

Zusammen mit Sonja Wagner, alte und neue stellvertretende Sprecherin des Seniorenbeirats, hat Leitgeb die Hinweise in dem Wegweiser zusammengestellt. Und auch bei der Broschüre selber wurde auf Barrierefreiheit – ein Thema, das dem Seniorenbeirat sehr am Herzen liegt – geachtet, so Wagner. So wurde ein Papier verwendet, dass in der Ansicht stumpf ist. „So kann es nicht zu Behinderungen durch Blendung kommen, wenn der Lichteinfall ungünstig ist“, sagte Wagner. Auch von der Handhabung sei das gewählte Papier einfacher und eine spezielle Fingerfertigkeit nicht notwendig.

Info: Der Seniorenwegweiser ist in einer Auflage von 2000 Stück erschienen und liegt in der Rathausinfo sowie im Bürgerzentrum aus.