Stuttgart/Dschidda - 90 Kilometer pro Stunde. Eigentlich ein Tempolimit für die Landstraße, doch eine Geschwindigkeitsbeschränkung in der Wüste? Maximal 90 Sachen bei einer Wettfahrt? Spötter könnten knurren: Die Rallye Dakar ist nicht mehr das, was sie war, wenn in der Einöde Limits gelten. Doch diese Sicht ist zu eindimensional. Nachdem vergangenes Jahr zwei Motorradfahrer starben, die Todesopfer 68 und 69 seit 1979, hat Veranstalter Aso an sehr gefährlichen Passagen eine Tempobremse gesetzt. Jutta Kleinschmidt begrüßt das. „Das Speedlimit ist richtig“, sagt die Dakar-Siegerin von 2001, „wir hatten solche Beschränkungen immer, wenn man durch eine Stadt fährt oder vor Gefahrenstellen, wo sich Löcher und andere Risiken befinden.“