Rainer-Markgraf-Preis Auszeichnung geht an Jungmanager

Robert Dotzauer
Die Preisskulptur überreichte Irene Markgraf an Philipp Rank (rechts), Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren. Die Spendengala moderierte Stiftungsvorstand Florian Prosch (links). Die Laudatio hielt der Tirschenreuther Landrat Roland Grillmeier (Zweiter von links). Foto: /Robert Dotzauer

Die Nordoberpfälzer Wirtschaftsjunioren sind Träger des Rainer-Markgraf-Preises 2022. Sie konnten dafür ein Preisgeld in Höhe von 20 000 Euro in Empfang nehmen.

Für Bauunternehmer Rainer Markgraf war das Kloster Speinshart Heimat. Einer Region, in der sich Rainer Markgraf verwurzelt fühlte. Für die Markgraf-Stiftung Grund genug, die Abtei ins Blickfeld zu rücken.

Das barocke Kloster bildete den Rahmen für „dichte Momente“, wie es geschäftsführender Vorstand Florian Prosch formulierte. Augenblicke, die Franken und Oberpfälzer, Regierungs-, Uni- und Hochschulpräsidenten, Parlamentarier, Kommunalpolitiker und Unternehmer bei der schon traditionellen Spendengala der Stiftung in Harmonie vereinten. „Gutes tun für die Region“, das Motto des Abends, wurde bei der Bekanntgabe des Preises deutlich.

Für Nachwuchs im Fachkräftesektor

Die Glücklichen: Die Wirtschaftsjunioren Nordoberpfalz, die sich aus jungen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Führungskräften aus der Wirtschaft in der nördlichen Oberpfalz zusammensetzen. Das ehrenamtliche Engagement zugunsten des Fachkräftenachwuchses liegt den dynamischen Jungmanagern besonders am Herzen. Ergänzend zu den Bewerbungstrainings und Coachings an Schulen sowie der Präsenz auf Ausbildungsmessen ist es das Projekt „MINT Sprint Nordoberpfalz“ der Wirtschaftsjunioren, das die Anerkennung der Stiftungsjury fand. Über 30 Empfehlungen waren beim Stiftungsvorstand eingegangen. Ein Gewinner war auf Vorschlag des Landkreises Tirschenreuth rasch gefunden. Landrat Roland Grillmeier kam die Aufgabe zu, in einer kurzen Laudatio die Preisträger offiziell zu verkünden und die Leistungen und die bemerkenswerte Platzierung der Unternehmen im Oberfränkisch-Oberpfälzer Grenzraum im bundesweiten Dynamikranking zu würdigen. „Die Region steht mit der Heimatstrategie des Freistaates landesweit im Fokus.“ Eine Entwicklung, die auch der Oberpfälzer Regierungspräsident Walter Jonas lobte. Michael Matt, Präsident der IHK Oberpfalz, lobte die Junioren, die junge Leute inspirierten.

Die Übergabe der Preisskulptur und der Urkunde an die Wirtschaftsjunioren war Irene Markgraf vorbehalten. Mit dem Preis erinnert die Stiftung an den Stiftungsgründer Rainer W. Markgraf (1956 bis 2015). Seit 2018 wird der mit 20 000 Euro dotierte Preis verliehen. Im „MINT-Sprint-Projekt“ an 20 Mittelschulen in den Kreisen Tirschenreuth und Neustadt/Waldnaab und in der Stadt Weiden vermittelten die Junioren ein lokales Unternehmen, das die Anschaffung programmierbarer Lernroboter für den Informatikunterricht unterstützte.

 

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