Rainer-Markgraf-Preis 2025 20.000 Euro für Persönlichkeiten aus Forschung

Empfehlungen aus Oberfranken und der Oberpfalz für den Preis der Bayreuther Stiftung können ab sofort eingereicht werden.

Der Vorsitzende der Rainer-Markgraf-Stiftung, Florian Prosch, koordiniert auch den Rainer-Markgraf-Preis. Foto: Andreas Harbach/Archiv

Die Rainer-Markgraf-Stiftung sucht Persönlichkeiten aus Oberfranken und der Oberpfalz, die besondere Verdienste für Bildung, Wissenschaft oder Forschung geleistet haben. Diese können ab sofort bis 31. Juli für den Rainer-Markgraf-Preis 2025 vorgeschlagen worden, teilt die Bayreuther Stiftung am Mittwoch mit. Eine eigenständige Bewerbung ist nicht möglich.

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Demnach wird der Rainer-Markgraf-Preis bereits zum achten Mal ausgelobt. Er ist mit einem Preisgeld von 20.000 Euro dotiert. Empfehlungen können jetzt bei der Rainer-Markgraf-Stiftung eingereicht werden. Den Fokus legt die Stiftung auf Menschen aus Oberfranken oder der Oberpfalz, die sich in der Bildungslandschaft oder im Bereich Wissenschaft und Forschung besondere Verdienste erworben haben.

Stiftung vergibt auch Stipendien für Ausbildung, Studium und berufliche Qualifikationen

Die Bayreuther Stiftung vergibt ihren Preis seit 2018 und erinnert damit an den Gründer Rainer W. Markgraf (1956–2015), heißt es in der Mitteilung. Markgraf hat die Stiftung 2014 errichtet, um in seiner Heimat Oberfranken und Oberpfalz ausgewählte Projekte in der Bildung sowie in der Wissenschaft und Forschung zu fördern.

Zudem lag ihm die leistungsbereite Jugend in der Region am Herzen. Deshalb vergibt die Stiftung auch Stipendien für Ausbildung, Studium und berufliche Qualifikationen.

Auch in diesem Jahr wird die Stiftung wieder weit über 50 Projekte an Hochschulen und Universitäten oder in Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen fördern, die sich im Bereich der Bildung oder der Wissenschaft und Forschung engagieren.

Mit diesem Fokus sucht die Stiftung nun Kandidaten für den Preis 2025. Florian Prosch, Vorstandsvorsitzender und Gabriele Hohenner, ehemalige IHK-Hauptgeschäftsführerin, die seit 2022 dem Vorstand der Stiftung angehört, sind gespannt, welche Empfehlungen in den nächsten Wochen eingehen werden. „Wir sind zuversichtlich, auch in diesem Jahr wieder aus einer Vielzahl eingegangener Vorschläge einen würdigen Preisträger auswählen zu können“, werden die beiden Vorsitzenden in der Mitteilung zitiert.

Welche Kriterien von der Preisjury bei der Auswahl Berücksichtigung finden, ist in den Vergaberichtlinien zum Rainer-Markgraf-Preis zusammengefasst. Die Richtlinien, ein Formular für die Empfehlung und alle weiteren Informationen zum Rainer Markgraf Preis 2025 sind auf der Homepage der Stiftung rainer-markgraf-stiftung.de zu finden.

Hintergrund-Info zu Rainer Markgraf (1956 – 2015)

In der Mitteilung sind auch Hintergrund-Informationen zu Stiftungsgründer Rainer W. Markgraf (1956-2015) angegeben. Der war demnach in seiner Heimat stark verwurzelt. Begeistert von den vielfältigen Kompetenzen der Wirtschaft in Oberfranken und der Oberpfalz wollte er mit seiner Stiftung etwas Bleibendes schaffen. Von technologischen Entwicklungen und digitalen Prozessen war er begeistert.

Insbesondere war es ihm ein Anliegen, die leistungsbereite Jugend zu fördern und jungen Menschen eine Perspektive für die berufliche Zukunft in der Region zu geben. In der Gründungsurkunde vom 1. Juli 2014, der Stiftungssatzung, gibt er seiner gemeinnützigen Stiftung den klaren Auftrag Bildung, Wissenschaft und Forschung in Oberfranken und der Oberpfalz zu fördern.

Zudem sollen Infrastrukturprojekte zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Region Unterstützung finden. Eine Idee der erfolgreichen Bauunternehmerfamilie Markgraf wurde damit verwirklicht. Um die Erinnerung an den Stiftungsgründer und seiner Familie lebendig zu halten, wird der Rainer-Markgraf-Preis ausgelobt.

Bisherige Träger des Rainer-Markgraf-Preises:

-2024: Dr. Bernhard Nitsche für seinen Einsatz zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums für Produktdesign und Prüftechnik Selb

-2023: Peter Wilfahrt für den Wissenstransfer und die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen im Umgang mit modernen Technologien

-2022: Wirtschaftsjunioren Nordoberpfalz für das Projekt MINT Sprint Nordoberpfalz an 20 Mittelschulen in der nördlichen Oberpfalz

-2021: Dr. Andy Gradel (Digitales Gründerzentrum Hof) für seine praxisorientierte Forschungsarbeit zur Entwicklung der Wasserstofftechnologie

-2020: Prof. Dr. Ute Schmid (Otto-Friedrich-Universität Bamberg) für Ihren Einsatz zur KI-Forschung mit psychologischen Ansätzen

-2018: Ralf Schmitt (Kleintettau) für seine Verdienste um das Tropenhaus in Kleintettau und FABLAB Bayreuth e.V. als offene Einrichtung zur Umsetzung von Ideen in additiver Fertigung