Das große Ganze hatte er auch in jenem Moment im Blick, als er zum Abschied auf seinem heimischen Tennisgrund stand – fern der Heimat. „Wir hatten große Rivalitäten, wir haben uns erbitterte Kämpfe geliefert“, sagte Rafael Nadal (38) am Sonntagabend auf dem Pariser Centre-Court, „aber wir sind trotzdem Freunde geblieben und haben uns respektiert.“ Er blickte kurz hinüber zu den drei Weggefährten, die sich in dieser denkwürdigen Stunde auf dem Roten Platz von Roland Garros versammelt hatten, zu Roger Federer, zu Novak Djokovic und zu Andy Murray. Und dann fügte er seinen Worten noch dies hinzu: „Ich glaube, das ist eine großartige Botschaft an die Welt.“