Simon Geschke (40) gehört, auch eineinhalb Jahre nach dem Karriereende, zu den bekanntesten Gesichtern im deutschen Radsport. Das hat mit dem dunklen Vollbart zu tun, seinem Erkennungsmerkmal. Der Freiburger ist aber auch sportlich eine Marke. 2015 gewann der unermüdliche Kämpfer eine Alpenetappe bei der Tour, 2022 trug er acht Etappen lang das gepunktete Bergtrikot der Frankreich-Rundfahrt und verteidigte es in den Pyrenäen bis zur totalen Erschöpfung, ehe er es doch an den späteren Gesamtsieger Jonas Vingegaard verlor. Der Reputation von Simon Geschke hat das nicht geschadet, ganz im Gegenteil. Weshalb umso interessanter ist, dass er nun eine neue Aufgabe übernommen hat.