"Rock im Park": Verstärkte Kontrollen

Von Udo Meixner

Angesichts des schrecklichen Anschlags am Montagabend bei einem Konzert in Manchester werden auch bei "Rock im Park" strengere Sicherheitsmaßnahmen gelten. Darauf hat der örtliche Veranstalter, Argo Konzerte/Würzburg, am Freitag hingewiesen. Das Drei-Tages-Festival findet vom 2. bis 4. Juni auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg und darum herum statt. Hauptacts sind unter anderem Die Toten Hosen sowie Rammstein.

Bei "Rock im Park" werden heuer zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen greifen. Darauf haben die Veranstalter am Freitag hingewiesen. Foto: Archiv/Luise Aedtner Foto: red

"Aufgrund der latenten Gefährdung bitten wir alle Festivalbesucher zu ihrer eigenen Sicherheit auf Taschen, Rucksäcke und Behältnisse aller Art zu verzichten, deren Mitbringen auf das Gelände bis auf weiteres ausdrücklich untersagt wird", heißt es in einer Pressemitteilung vom Freitag.

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Die Mitnahme jeglicher Getränke – egal in welcher Verpackung - ist nicht gestattet. Es gibt zahlreiche, kostenfreie Wasserstellen. Die Veranstalter bitten um Verständnis für diese Maßnahmen, die dem Schutz der Allgemeinheit dienen.

Weiter heißt es: Sämtliche nicht erforderlichen Gegenstände und Utensilien sollten unbedingt zuhause, auf den Campingplätzen oder im Auto zurückgelassen werden. Auf dem Festivalgelände erlaubt sind neben persönlicher Kleidung nur Handys, Portemonnaies, Schlüsselbund und Gürtelbeutel oder Bauchtaschen. Mit diesen Maßnahmen würden die gründlichen Einlasskontrollen und Bodychecks ebenso unterstützt wie durch ein rechtzeitiges Eintreffen am Veranstaltungsort.

Das Sicherheitskonzept bei "Rock im Park" bestehe aus einer Vielzahl von Maßnahmen und sicherheitsrelevanten Abläufen, die gemeinsam mit der Polizei und den zuständigen Sicherheitsbehörden entwickelt, abgestimmt und umgesetzt würden. Ebenso habe man sich natürlich mit anderen Festivals ausgetauscht und Vorgehensweisen koordiniert. Hierbei brauche man jedoch auch die Mithilfe aller Besucher: Je besser die Festivalbesucher sich an die Regeln und Vorgaben hielten, desto wirkungsvoller, schneller und effektiver seien die Kontrollen am Eingang zu den Campingflächen und an den Einlässen ins Festivalgelände.

Die Festival-Veranstalter bitten darum, den detaillierten Hinweisen zum Thema Sicherheit unbedingt Folge zu leisten. Alle Besucher werden um erhöhte Aufmerksamkeit und Wachsamkeit gebeten. Bei Verdachtsmomenten sollten umgehend der Ordnungsdienst oder die Polizei verständigt werden.

Auf vier Bühnen treten bei "Rock im Park" rund 85 Bands auf. Die 75.000 Drei-Tages-Karten für das Festival sind seit langem ausverkauft. Es gibt mittlerweile auch keine Tages-Karten mehr.