Prozess um Schießerei im Zug beginnt Ende Februar

Nach einer dramatischen Schießerei in einem Zug im Allgäu mit einem Toten und drei Schwerverletzten muss sich der überlebende Tatverdächtige vom 26. Februar an vor Gericht verantworten.

Ihm werden versuchter Mord an zwei Bundespolizisten, gefährliche Körperverletzung und Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Wie das Landgericht Kempten am Freitag mitteilte, ist der Prozess auf fünf Tage angesetzt.

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Am 21. März war es im voll besetzten Regionalzug von Kaufbeuren nach Kempten bei einer Routinekontrolle zu einer Schießerei mit zwei Männern gekommen. Laut Anklage hatten die beiden Polizisten einen 20-jährigen Fahrgast, der per Haftbefehl gesucht wurde, festnehmen wollen. Bei einer Verfolgungsjagd im Zug und einem Schusswechsel wurden die Polizisten schwer verletzt.

Anschließend sprangen der gesuchte Mann und sein 44-jähriger Komplize bei voller Fahrt aus dem Zug. Der 20-Jährige aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck wurde vom Zug erfasst und getötet, der 44-Jährige aus Augsburg überlebte schwer verletzt.

dpa