Projekt kostet knapp 500.000 Euro Per pedes über die Pegnitz

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Der lang ersehnte Bau der Fußgänger- und Radbrücke bei Finstermühle hat endlich begonnen

Neuhaus/Pegnitz - Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Sprichwort trifft auch auf die Fußgänger- und Radbrücke über die Pegnitz bei Finstermühle zu. Die lang erwartete Maßnahme hat nun mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen. Die vorhandene Brücke ist seit Langem marode. Der Stahl ist verrostet, an manchen Stellen auch gebrochen.

Notsicherung aus Holz

Die Gemeinde hat eine Notsicherung aus Holz gebaut, damit die Brücke gefahrlos genutzt werden kann. Die Zufahrt zur Baustelle ist nur durch den Ortsteil Finstermühle möglich. Wegen eines Feuchtbiotops können die Baufahrzeuge nicht von der Neuhauser Seite aus zur Brücke gelangen. Als eine der ersten Maßnahmen wurde eine Baustraße entlang des Gehwegs geschaffen und die Hilfsüberfahrt auf das andere Pegnitzufer begonnen.

Im Juli 2020 hat der Gemeinderat den Auftrag für knapp eine halbe Million Euro an eine Fachfirma aus Treuchtlingen vergeben. Die neue Brücke wird in Stahlbauweise gebaut und eine Spannweite von 24 bis 25 Metern haben, eine Mittelstütze ist nicht mehr vorgesehen. Entsprechend teuer kommt die Gründung. Eine frühere Ausschreibung war vom Marktrat wegen überzogener Preisvorstellungen verworfen worden. Diese lag bei 628 000 Euro, nun wird für 492 377 Euro gebaut. „Das Warten hat sich gelohnt“, kommentierte Bürgermeister Josef Springer im Juli 2020 bei der Vergabe – auch wenn die Baupreisentwickung die ursprünglich kalkulierten Investitionskosten längst überschritten hat.

Zuschüsse bekommt die Marktgemeinde über das Naturparkprogramm. Zugesagt sind 50 Prozent der Kosten, jedoch nur, wenn die neue Brücke zwei Meter breit wird. So wurde das Bauwerk nun geplant.

 

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