Eine Mehrheit des Bayreuther Stadtrats hat am Mittwoch dagegen gestimmt, ein festes Dokumentationszentrum zur NS-Ideologiegeschichte am vorgesehenen Ort einzurichten.
Nun steht nach jahrelanger Diskussion fest: Es soll kein festes NS-Dokumentationszentrum in Bayreuth geben. Wir wollen Ihre Meinung dazu wissen.
Eine Mehrheit des Bayreuther Stadtrats hat am Mittwoch dagegen gestimmt, ein festes Dokumentationszentrum zur NS-Ideologiegeschichte am vorgesehenen Ort einzurichten.
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Seit langem war das Zentrum im heutigen Jean-Paul-Museum (Wahnfriedstraße 1) angedacht. Es ist das ehemalige Wohnhaus Houston Stewart Chamberlains. Er war ein antisemitischer Schriftsteller, der das rassistische und völkische Denken geprägt hat.
Der Bayreuther Stadtrat hat nun mehrheitlich – aber nicht einhellig – für eine andere Option gestimmt: Die Erinnerungsarbeit soll geleistet werden, aber ohne festen Ort. Denkbar ist demnach, dass verschiedene Orte und auch digitale Angebote dafür genutzt werden.
Was halten Sie davon, dass es kein festes NS-Dokuzentrum geben soll? Sagen Sie uns Ihre Meinung in unserer nicht repräsentativen Umfrage.