„The Times“: „Die Fans sangen vom „Fußball, der nach Hause kommt“, und England musste eine Mannschaft besiegen, die für ihre Widerstandsfähigkeit bekannt ist und deren Vertreter sich ihnen in der Vergangenheit so oft in den Weg gestellt haben. Aber England hat die unaufhörliche Bewährungsprobe durch Deutschland bewältigt. Sie wurden ihren Erwartungen gerecht. Sie gingen in Führung, verloren sie und bewiesen dann ihren Charakter, indem sie sie zurückgewannen. Das machte ihre Leistung noch bedeutender, weil es Deutschland war.“
„The Independent“: „Kellys Treffer hat nicht nur den Sieg bei dieser Frauen-EM und den Löwinnen den ersten Turniererfolg ihrer Geschichte beschert. Man kann davon ausgehen, dass er noch viel mehr bewirken wird. (...) Zugegeben, ob Sieg oder Niederlage, Sarina Wiegman und ihre Spieler hatten das womöglich schon erreicht. Aber jetzt haben sie eine Trophäe, an der sie alles aufhängen können.“
Frankreich
„L’Equipe“: „England beendet seinen Fluch mit Gewinn der Frauen-EM“
„Le Figaro“: „Sarina Wiegman wurde nicht umsonst zur besten Trainerin des Jahres 2017 und 2020 gewählt. Fünf Jahre nach dem Gewinn der Europameisterschaft am Steuer der Niederlande behielt die Niederländerin ihre Krone, diesmal aber mit England.“
„Libération“: „Die Engländerinnen beherrschen den Alten Kontinent“
Spanien
„Marca“: „Es war ihre Europameisterschaft und sie durften nicht scheitern. England wollte debütieren und tat es im großen Stil, mit einem brechend vollen Wembley und gegen ein Deutschland, das nicht wusste, wie es ist, ein Finale zu verlieren.“
„La Vanguardia“: „England hat sein Traumziel erreicht. Nicht einmal die besten Drehbuchautoren hätten so eine perfekte Geschichte schreiben können.“
Österreich
„Kronen Zeitung“: „Europameister! England feiert heißes Sommermärchen“
„Kurier“: „England erfüllt sich den großen EM-Traum“
Schweiz
„Blick“: „England ist Europameister! Joker Chloe Kelly entscheidet vor der Rekordkulisse von 87 192 Fans in der Verlängerung das Final-Spektakel im Londoner Wembley. Deutschland fühlt sich benachteiligt - wie 1966!“
dpa