Die ursprünglich als reines Bühnenstück geschriebene Komödie aus dem Jahr 1897 ist ein Evergreen. Was auch die vielen Verfilmungen zeigen. Die Klassikerversionen aus 1952 und 1960 sind am bekanntesten – besonders die mit Peter Alexander (1960) und Johanna Matz und Johannes Heesters (1952). Und das Stück passt somit ideal ins Programm der Faustfestspiele: In ihrer zweiten Premiere des Festspielsommers haben sich die Macher mit diesem „Bühnenklassiker“ beschäftigt, wie der Intendant Daniel Leistner sagte. Aber gesungen wurde – fast – nicht. „Glück gehabt“, meint Leistner, „Sie haben uns noch nie singen hören.“ Das stimmt bis auf wenige Takte nicht so ganz, aber selbst der Gesang mit Tanz ist zum Brüllen – wie so manch anderes an der Inszenierung Leistners.