Eine 24-jährige Frau aus Bayreuth befuhr mit ihrem VW, gegen 14.15 Uhr, den mittleren der drei Fahrstreifen der Autobahn A9 in Richtung Norden. Aus bislang ungeklärter prallte sie kurz vor der Anschlussstelle Plech gegen einen parallel auf der rechten Fahrspur befindlichen polnischen Sattelzug.
Dadurch kam der VW ins Schleudern, überschlug sich und blieb stark unfallbeschädigt zwischen dem linken und rechten Fahrstreifen liegen. Die 24-Jährige erlitt mittelschweren Verletzungen und der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Der polnische Lastwagenfahrer blieb unverletzt.
Kurz darauf näherte sich ein 54-jähriger Mann aus Dresden mit seinem Audi und konnte dem Unfallgeschehen noch durch ein Bremsmanöver ausweichen. Dies gelang einem nachfolgenden 49 Jahre alten Motorradfahrer aus Pegnitz nicht. Er fuhr mit seiner Yamaha auf den Wagen des 54-Jährigen auf. Durch den Aufprall wurde der Mann von seiner Maschine geschleudert und kam schwer verletzt auf der Fahrbahn zum Liegen. Er musste vor Ort notärztlich versorgt werden und kam anschließend ebenfalls in eine Klinik.
Das Motorrad und der Audi sowie der VW der 24-Jährigen waren nicht mehr fahrbereit, ein Abschleppdienst holte die Fahrzeuge.
Für die Dauer der Unfallaufnahmen durch die Verkehrspolizei Bayreuth war die A9 in nördlicher Fahrtrichtung zwei Stunden total gesperrt. Zur Verkehrssicherung waren fünf Feuerwehren aus den Landkreisen Nürnberger Land und Bayreuth sowie die Autobahnmeisterei Trockau eingesetzt.