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Die erfundenen Geschichten der angeblichen Polizisten sind stets ähnlich, beispielsweise wird behauptet, dass bei festgenommenen Tätern Unterlagen mit Daten der Angerufenen aufgefunden wurden. Immer wieder gelingt es den professionell auftretenden Betrügern letztendlich, die Opfer zur Übergabe ihrer Ersparnisse zu bringen.

Am Montagabend, gegen 22 Uhr, bekam auch die betagte Frau im Eggolsheimer Ortsteil Drosendorf a.Eggerbach den Anruf eines angeblichen Polizisten. Der Mann am Telefon behauptete ihre Ermittlungen hätten ergeben, dass die örtliche Bank der festgenommenen Bande die Kontodaten, unter anderem die der Seniorin, weitergegeben hätte. Nun soll diese Falschgeld auf ihrem Konto haben. Durch geschickte Gesprächsführung in dem die ganze Nacht dauernden Telefonat, brachte der Unbekannte die Frau dazu, am Morgen bei der Bankfiliale Bargeld abzuholen. Nach der telefonischen Mitteilung eines angeblichen Staatsanwalts, soll dann das abgehobene Geld von einem Polizeibeamten in Zivil abgeholt und überprüft werden.
Wie vereinbart, übergab die Frau die Bargeldsumme am Dienstag, gegen 13 Uhr, in einem Kuvert an einen unbekannten Mann an ihrer Haustür. Er steckte den Umschlag in seine Gürteltasche und verschwand. Erst später wurde der Seniorin bewusst, dass sie Opfer von Betrügern geworden war.


  • zirka 40 Jahre alt
  • geschätzte 180 Zentimeter groß
  • trug einen Mund-Nase-Schutz
  • hatte eine zweifarbige Gürteltasche umgeschnallt

  • Wem sind am Dienstag, insbesondere um die Mittagszeit, verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge im Ortsteil Drosendorf a.Eggerbach aufgefallen?
  • Wer hat den oben beschriebenen Mann gesehen
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem Betrug stehen könnten?

Hinweise nimmt die Kripo Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 entgegen.

  • Seien Sie stets misstrauisch bei Anrufen, die ihre finanzielle und/oder persönliche Situation betreffen.
  • Geben Sie keine Auskunft hierüber und beenden Sie umgehend das Gespräch. Die echte Polizei wird Sie am Telefon nie über ihre finanziellen Verhältnisse ausfragen.
  • Lassen Sie sich von einem Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgibt, den vollständigen Namen, die Telefonnummer und die Dienststelle geben. Legen Sie danach auf und rufen Sie selbst bei der Polizeidienststelle an und lassen Sie sich den Einsatz bestätigen.
  • Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Rufen Sie niemals eine Telefonnummer an, die Ihnen von den Tätern gegeben wird. Auch nicht die Nummer, die im Display angezeigt wird.
  • Lassen Sie sich nicht von vermeintlich vertrauenserweckenden Rufnummern mit der örtlichen Vorwahl oder der Notrufnummer 110 in die Irre führen. Die immer professioneller agierenden Betrüger nutzen auch technische Möglichkeiten, mit denen tatsächlich existierende Telefonnummern von Polizeidienststellen oder Staatsanwaltschaften im Telefondisplay angezeigt werden können
  • Informieren Sie auch ältere Verwandte und Nachbarn von dieser Masche.
  • Wählen Sie in dringenden Fällen den Notruf 110.