Der 50-Jährige war in den frühen Morgenstunden des Mittwochs mit seinem Autotransporter auf der A9 in Richtung Berlin unterwegs. Dabei geriet der kleine, mit zwei Autos beladene litauische Autotransporter mit Anhänger ins Schleudern und kippte samt Ladung um. Der Anhänger wurde dabei aus der Befestigung gerissen und kam erst 150 Meter weiter quer zur Fahrbahn stehen. Bei dem Verkehrsunfall wurden mehrere Fahrbahnen der A9 blockiert und der Verkehr konnte nur mit geringer Geschwindigkeit die mit Teilen übersäte Unfallstelle mit den zwei komplett beschädigten Fahrzeugen passieren. Der 50-jährige, litauische Fahrer blieb zum Glück unverletzt und befreite sich selbst vor Eintreffen der Einsatzkräfte der Verkehrspolizei Bayreuth aus dem umgekippten Zugfahrzeug. Aufgrund der Bergungsarbeiten und der Reinigung der Fahrbahn musste die A9 Richtung Berlin kurzzeitig gesperrt werden. Es kam nur zu einem leichten Rückstau. Größere Verkehrsstörungen blieben aus.

Die Unfallursache war offensichtlich eine zu hohe Geschwindigkeit des 50-jährigen Litauers mit seinem Autotransporter an dem dortigen Gefälle. Die Verkehrspolizisten leiteten ein Bußgeldverfahren gegen ihn ein und erhoben eine Sicherheitsleistung.