Aufmerksame Beobachter informierten am Freitagmorgen die Beamten der Wasserschutzpolizeigruppe Bamberg über ein deutlich zu schnell fahrendes Arbeitsboot auf dem Main-Donau-Kanal. Die Polizisten konnten das 18 Meter lange und mit 1.800 PS hochmotorisierte Boot kurz darauf einer Kontrolle unterziehen. Dabei erwies sich, dass der 48-jährige Schiffsführer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf seiner Route von Strullendorf nach Forchheim um das Doppelte überschritten hatte. Statt der erlaubten 13 fuhr er 26 Stundenkilometer. Die Begrenzung gilt auf dem Main-Donau-Kanal für alle Schiffe und Boote zum Schutz des künstlichen Kanalbettes. Der Mann durfte seine Fahrt anschließend fortsetzen, ihn erwartet jedoch eine hohe Geldbuße.