Nach bisherigen Erkenntnissen nahmen unbekannte Täter telefonisch Kontakt zu dem Seniorenehepaar auf und täuschten eine Notlage der Tochter vor. Das berichtet das Polizeipräsidium Oberfranken am Mittwochnachmittag.
Ein Seniorenehepaar aus Bayreuth soll mutmaßlichen Telefonbetrügern zum Opfer gefallen sein und rund 330.000 Euro übergeben haben. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.
Nach bisherigen Erkenntnissen nahmen unbekannte Täter telefonisch Kontakt zu dem Seniorenehepaar auf und täuschten eine Notlage der Tochter vor. Das berichtet das Polizeipräsidium Oberfranken am Mittwochnachmittag.
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Die Tochter sei angeblich schwer krank und benötige dringend Medikamente aus dem Ausland. Im Glauben, ihrer Tochter zu helfen, habe das Ehepaar das Geld übergeben, so die Polizei. Laut Bericht eine Summe von rund 330.000 Euro. Die Übergabe fand nach derzeitigen Erkenntnissen im Zeitraum von Montag, 20. Juli, bis Montag, 27. Juli, in den Abendstunden zwischen 20 Uhr und 23 Uhr im Bereich des Asternwegs statt.
Laut Polizei hielt sich der Geldabholer vermutlich vor der Übergabe auf einer Sitzbank im Bereich der Kreuzung Lange Zeile / Asternweg auf. Der unbekannte Abholer wird wie folgt beschrieben: etwa 30 Jahre alt, zirka 170 Zentimeter groß, kurze dunkelbraune Haare, kein Bart, keine Brille. Zudem soll er hochdeutsch gesprochen haben.
Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer im Zeitraum von Montag, 20. Juli, bis Montag, 27. Juli, insbesondere zwischen 20 Uhr und 23 Uhr, im Bereich des Asternwegs oder der Kreuzung Lange Zeile / Asternweg verdächtige Personen bemerkt hat, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0921/506-0 bei der Kriminalpolizei Bayreuth zu melden.