Polizei sucht dringend Zeugen Rücksichtsloser Autofahrer rast durch Bayreuth

Es ist schon mehr als einen Monat her, dass ein Raser in der Bayreuther Universitätsstraße eine Gruppe von Fußgängern beinahe angefahren hat. Nun meldet sich die Bayreuther Polizei erneut.

Symbolfoto. Ein Auto fährt bei Dunkelheit. Foto: picture alliance / dpa | Frank Rumpenhorst

Bereits am Freitag, 21. Juni, war es um kurz vor Mitternacht auf der Universitätsstraße in Bayreuth zu einer gefährlichen Situation zwischen einem Auto und einer Gruppe von Fußgängern gekommen. Der Autofahrer war mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit stadteinwärts unterwegs gewesen und hatte dabei die Fußgänger gefährdet.

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Zivilbeamte waren just zur Tatzeit auf der Universitätsstraße stadteinwärts zu einem Einsatz unterwegs gewesen. Die Beamten fuhren selbst mit hohem Tempo durch die Stadt und wurden dabei noch von einem weißen Toyota Supra überholt.

Nach Einschätzung der Polizei muss der Fahrer eine Geschwindigkeit von mehr als 100 Stundenkilometern erreicht haben. Auf Höhe des Emil-Warburg-Wegs kam es dann beinahe zu einem Zusammenstoß mit Fußgängern, die an dieser Stelle die Straße überqueren wollten. Nur weil der Toyota-Fahrer voll bremste und einige Fußgänger zur Seite sprangen, kam es nicht zu einem Unfall.

Daraufhin kontrollierten die Beamten den Raser. Aufgrund der riskanten Fahrweise stellten sie nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth den Führerschein des 31-Jährigen sicher. Gegen den Mann laufen nun Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Hierbei spielt die gefährdete Fußgängergruppe eine wichtige Rolle.

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Die Polizei Bayreuth bittet die gefährdeten Fußgänger eindringlich, sich unter der Telefonnummer 0921/506-2062 zu melden. Auch weitere Zeugen sollen die Beamten kontaktieren.