KOMMENTAR. Kann sich noch jemand an Gerhard Schröder und den Fall Philipp Holzmann erinnern? Etwas mehr als 20 Jahre ist das jetzt her. Der damalige SPD-Kanzler war gerade beim Wahlvolk unten durch, der Frankfurter Baukonzern mit Zehntausenden Beschäftigten war faktisch pleite. Schröder inszenierte sich als Retter in der Not: Er überzeugte die Banken, dem Unternehmen doch noch einmal Geld zu leihen. Der Bund selbst sagte eine Bürgschaft zu.