Podiumsdiskussionen Bayreuther Schüler befragen OB-Kandidaten

Der Stadtjugendring organisiert zwei Podiumsdiskussionen, eine für Schüler und eine mit Live-Stream, sowie U18-Wahlen.

Das Bild entstand bei der U18-Wahl im vergangenen Jahr in der Oberfrankenhalle. Foto: Redaktion

Der Stadtjugendring Bayreuth, der Kurier und die Mainwelle organisieren im Vorfeld der Oberbürgermeisterwahl zwei umfangreiche Podiumsdiskussionen mit allen neun Kandidierenden, heißt es in einer Mitteilung. Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen politische Themen näherzubringen, Orientierung zu bieten und demokratische Beteiligung erlebbar zu machen.

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Am Dienstag, 3. Februar, von 10.30 bis 12.30 Uhr findet in der Oberfrankenhalle eine Podiumsdiskussion speziell für Schülerinnen und Schüler statt. Angemeldet sind rund 1100 Jugendliche, die gemeinsam mit ihren Schulklassen teilnehmen. Die Veranstaltung bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Politik nicht nur aus Lehrbüchern kennenzulernen, sondern direkt die Sichtweisen der Kandidierenden zu erleben. Vor allem die Fragen der Schüler werden bei dieser Veranstaltung einen zentralen Platz erhalten.

Eine zweite Podiumsdiskussion findet am Dienstag, 3. Februar um 19 Uhr im Zentrum Bayreuth statt. Diese Veranstaltung richtet sich an die breite Öffentlichkeit und wird zusätzlich live über den Youtube-Kanal des Stadtjugendrings übertragen. Auch hier sind alle neun Kandidierenden vertreten. Mit dem Livestream möchte der Stadtjugendring möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Teilnahme ermöglichen – auch jenen, die nicht vor Ort sein können. Transparenz, Vergleichbarkeit politischer Positionen und ein respektvoller demokratischer Austausch stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Podiumsdiskussionen verfolgen laut Veranstalter das Ziel, demokratische Prozesse verständlich und zugänglich zu machen. Gerade auf kommunaler Ebene betreffen politische Entscheidungen unmittelbar den Alltag junger Menschen – sei es in Schulen, im öffentlichen Nahverkehr, bei Freizeitflächen oder kulturellen Angeboten. Indem Jugendliche frühzeitig erleben, dass ihre Anliegen ernst genommen werden, wird politische Bildung greifbar und Beteiligung gefördert. Der Stadtjugendring versteht sich hierbei als überparteilicher Akteur der Jugendarbeit.

Parallel zu beiden Diskussionen findet jeweils eine U18-Wahl statt. Dieses Projekt ermöglicht Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eine symbolische Wahlteilnahme. Die U18-Wahl soll jungen Menschen politische Abläufe näherbringen, zur eigenen Meinungsbildung anregen, Interesse an Wahlen und Demokratie stärken und zeigen, dass ihre Stimme gesellschaftlich zählt. Auch wenn die Stimmen rechtlich nicht in das offizielle Wahlergebnis eingehen, sind sie ein wichtiges Stimmungsbild der jungen Generation. Eine weitere Möglichkeit zur Teilnahme an der U18-Wahl besteht am 12. Februar von 11 bis 14 Uhr am ZOH Bayreuth.

Mit den Veranstaltungen möchte der Stadtjugendring ein starkes Zeichen für politische Bildung, Dialogbereitschaft und demokratisches Engagement junger Menschen setzen.