Playmobil-Hype in Bayreuth Mit nur vier Schritten eine limitierte Wagner-Figur erhalten

und Anna Schweder

Zu Pfingsten gibt es eine digitale Schnitzeljagd: Bei einem exklusiven Fotowettbewerb können zehn Leser eine limitierte Sonderedition-Figur von Richard Wagner gewinnen

Taktstock, Partitur und ein unverkennbares Barett auf dem Kopf: Wessen Erkennungszeichen das sind, muss in Bayreuth wohl kaum erklärt werden. Richard Wagner ist bis heute allgegenwärtig. Pünktlich zum großen Festspieljubiläum kehrt der bekannteste Bürger der Stadt nun in einer völlig neuen Form zurück, als streng limitierte Playmobil-Sonderfigur. Gemeinsam mit dem digitalen Stadtmagazin Bayreuth.Liebe macht es die Kurier-Redaktion möglich, den Mini-Meister im Rahmen einer exklusiven Aktion zu ergattern.

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Wie der Mini-Wagner entstand

Der fränkische Spielwarenhersteller Geobra Brandstätter aus Zirndorf hat Wagner als Miniatur umgesetzt. Klein, aus Kunststoff und trotzdem erstaunlich detailreich. Die Figur zeigt den Komponist, Schriftsteller, Regisseur und Dirigent gekleidet in schwarz, mit rotem Hemd, dazu das markante schwarze Barett auf dem Kopf, den Taktstock in der Hand und dazu ein Notenpult. Eine Partitur darf natürlich nicht fehlen.

Dass Wagner im handlichen Kunststoffformat erscheint, geht auf eine Initiative der Bayreuther Gemeinschaft (BG) zurück, die den Antrag dazu im März 2023 im Stadtrat gestellt hatte. Finanziert durch die Oberfrankenstiftung und in enger Abstimmung mit dem Leiter des städtischen Projekts Festival 150, Florian André Unterburger, entstand eine detailgetreue Miniatur, von der nur 25.000 Stück hergestellt wurden. Nach Markgraf Friedrich im Jahr 2019 ist Wagner erst die zweite Bayreuther Persönlichkeit, der diese Ehre zuteil wird.

So kann mitgemacht werden

Die Sonderedition erscheint mitten in einem Jahr, in dem sich nahezu die gesamte Stadt besonders intensiv mit ihrer Festspielgeschichte beschäftigt. Unter dem Titel „Festival 150“ wird so an die erste Aufführung der Festspiele im Jahr 1876 erinnert. Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und Straßenaktionen holen Wagner dabei aus dem Opernhaus mitten in die Innenstadt zurück. Das Richard-Wagner-Straßenfest am Pfingstsamstag gehört ebenso dazu wie zahlreiche Sonderaktionen von Vereinen, Institutionen und Kulturschaffenden.

Genau daran knüpft nun auch der Kurier-Fotowettbewerb an. Um an eines der zehn Sammlerstücke zu kommen, schicken wir unsere Leserschaft auf eine interaktive Entdeckungsreise durch die Stadt. Dazu hat die Kurier-Redaktion gemeinsam mit Bayreuth.Liebe die neue Mini-Figur vorab heimlich an zehn markanten Orten im Bayreuther Stadtgebiet fotografiert.

Die Aufgabe ist denkbar einfach, erfordert aber ein gutes Auge: Teilnehmer müssen die Kulissen identifizieren, den jeweiligen Ort aufsuchen und ein eigenes Foto von sich an exakt derselben Stelle knipsen. Das angekündigte Ausflugswetter am Wochenende bietet den perfekten Rahmen, um die Schnitzeljagd mit einem Feiertagsspaziergang zu verbinden.

Design mit Auge fürs Detail

Das Design liefert Höhepunkte für Kenner und solche, die es werden wollen: Neben dem Taktstock und einem Notenständer trägt die Figur anklipsbare weiße Spitzenmanschetten. Passenderweise, denn Wagner inszenierte sich selbst beinahe genauso akribisch wie seine Opern. Historische Briefe an seine Putzmacherin, das „Liebe Fräulein Bertha!“, zeigen, wie penibel er sich mit Stoffen, Farben, Kleidung und Einrichtung beschäftigte. Besonders angetan hatte es ihm offenbar rosa Atlasstoff. In Briefen an seine Modistin bestellte er unter anderem rosa Schlafröcke, rosa Bettdecken und rosa Bänder. „Gott weiß, was davon drauf geht, wenn man es hübsch haben will“, schrieb er im November 1867, als er nochmals mehrere Ellen orderte. Teilweise zeichnete er die Entwürfe sogar selbst bis ins kleinste Detail vor.

Die weiße Playmobil-Partitur enthält einen Auszug aus einem seiner wohl bekanntesten Werke. Es ist der „Walkürenritt“ aus der Oper „Walküre“, Teil des „Ring des Nibelungen“, dessen Noten hier akribisch aufgemalt sind. Musik, die es längst von der Opernbühne hinunter geschafft hat, und die regelmäßig in Filmen, Werbung und Popkultur erklingt. Aber vor allem der schwarze Taktstock ist bei dem Dirigenten Wagner unabdingbar, ist der doch ebenso Markenzeichen wie das Barett. Auch die Wagner-Ampelmännchen am Fuß des Grünen Hügels haben einen Taktstock in der Hand. Wem das kleine Modell der Figur nicht ausreicht, kann im Richard Wagner Museum im Haus Wahnfried einen ganz besonderen betrachten: einen historischen Ehren-Taktstock. Das Prunkstück aus Ebenholz mit Verzierungen aus silbernem Laubwerk, Gravuren und königlichen Insignien stammt aus dem Besitz von König Ludwig II. und wurde Wagner zur Uraufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ im Jahr 1868 überreicht. Es gilt als bedeutendes Zeugnis der Beziehung zwischen Wagner und seinem wichtigsten Förderer. Seit 2025 ist er Teil der Schatzkammer des Museums.

Mehr Informationen

Wer kein Glück beim Rätseln hat oder sich ein weiteres Exemplar sichern möchte, kann die Figur ab diesem Samstag für 5,99 Euro im Handel erwerben. Zu den offiziellen Verkaufsstellen im Stadtgebiet gehört auch der Bayreuth Shop der Tourist Information. 

So geht mitmachen: 

Suchbilder online auskundschaften: Wir haben die Figur an zehn Orten im Bayreuther Stadtgebiet fotografiert. 

Orte erkennen und aufsuchen: Finden Sie  heraus, wo die Fotos entstanden sind, bevor Sie sich auf den Weg zu einem der Orte machen. 


Beweisfoto knipsen und einsenden: Machen Sie direkt vor Ort ein eigenes Foto an exakt derselben Stelle wie die Figur. Senden Sie uns dann Ihren Schnappschuss auf einem der beiden folgenden Wege: 
Posten Sie das Foto auf Instagram und verlinken Sie beide Accounts (nordbayerischer.kurier und bayreuth.liebe) direkt.                   
Senden Sie es uns per E-Mail an onlineredaktion@kurier.de. Da wir die besten Schnappschüsse zur Berichterstattung auf unseren Kanälen veröffentlichen, sind Angabe von und Einverständnis zur Veröffentlichung des vollständigen Namens und Wohnortes und das Bild Teilnahmevoraussetzung. 


Mini-Wagner mit nach Hause nehmen:
Der Wettbewerb läuft bis zur Auswahl der Gewinner, die anhand der besten Übereinstimmung mit den Originalaufnahmen ermittelt werden. Wenn wir Sie als Gewinner benachrichtigen, können Sie die Figur ab Dienstag zu den regulären Geschäftszeiten am Empfang des Kurier-Medienhauses, An der Feuerwache 5, in Bayreuth abholen.   

Pro Person kann einmal teilgenommen/nur ein Foto eingesendet werden! 

Teilnahmeschluss ist der 26.5.2026 um 11 Uhr. Die Gewinner werden auf dem gleichen Weg auf dem Sie uns kontakiert haben benachrichtigt. Die Nordbayerischer Kurier Zeitungsverlag GmbH verarbeitet Ihre Daten im Rahmen des Gewinnspiels. Die allgemeinen Teilnahmebedingungen sowie die Informationspflichten über die Verarbeitung der Daten können jederzeit auf unserer Homepage unter www.kurier.de/agb eingesehen werden.

Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Meta (Facebook oder Instagram) und wird in keiner Weise von diesen Plattformen gesponsert, unterstützt oder organisiert. Ansprechpartner und alleiniger Veranstalter ist die Nordbayerischer Kurier Zeitungsverlag GmbH.