Plastikmüll muss weg

Von Ulrike Sommerer

450 Jahre etwa dauert es, bis eine Plastikflasche, als Müll weggeworfen, abgebaut ist. Bis zu 140 Millionen Tonnen Abfall sollen in den Meeren liegen, schwimmen oder an die Strände treiben. Plastikmüll wohin man sieht. Dabei ist es gar nicht schwer, den Plastikmüll zu reduzieren.

Plastik vermüllt die Meere, Plastik macht krank, Plastik ist verzichtbar, in vielen Bereichen. In der Verantwortung ist jeder einzelne. Foto: dpa Foto: red

Für dieses Jahr haben wir die Ressourcen unserer Erde schon aufgebraucht. Im August waren die Jahresvorräte zu Ende, seitdem leben wir auf Pump. Wir machen weiter, als wäre nichts gewesen. Wir kaufen Gurken in Plastikfolie, Joghurt in kleinen Bechern, Duschgel mit Plastik drin und Plastik drumrum. Wir konsumieren und produzieren Müll, als gäbe es kein Morgen.

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Es geht nicht darum, Plastik zu verteufeln. Aber wo wir Kunststoff nicht brauchen, muss er weg. Plastik ist nicht nur hässlich, es vermüllt die Meere, es steckt im Essen und kann krank machen.

Zu gern suchen wir dabei die Schuld dafür bei der Politik, beim Handel oder in anderen Ländern. Doch Schuld ist jeder einzelne von uns, der gedankenlos zu sinnlosen Plastikprodukten greift. Dabei ist es so einfach, auf Plastik zu verzichten. Es geht, man muss nur wollen! Äpfel können auch lose gekauft werden, Joghurt gibt es im Mehrweg-Glas. Verbraucher haben Macht.

Wenn wir nicht endlich auf die Bremse treten, rauschen wir mit Vollgas ins Verderben. Keine faulen Ausreden mehr!